Klassifizierung von Medizinprodukten und IVDs in Sri Lanka
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Sri Lanka, dessen Markt hauptsächlich von importierten Medizinprodukten bestimmt wird, bietet Medizinprodukteherstellern einen potenziellen Markt. Die Medizinprodukte, die in Sri Lanka vermarktet werden sollen, müssen bei der National Medicines Regulatory Authority (NMRA) registriert werden. Die Registrierung von Medizinprodukten umfasst eine Reihe von Aktivitäten, darunter die Klassifizierung von Medizinprodukten in die entsprechende Risikoklasse, die Beschaffung einer Musterimportlizenz, einer Herstellungslizenz, die Prüfung der Produkte in akkreditierten Laboren sowie die Produktregistrierung, gefolgt von der Beschaffung einer kommerziellen Importlizenz.

Die Klassifizierung des Medizinprodukts in die richtige Risikoklasse, basierend auf seinem Verwendungszweck, ist der erste und entscheidende Schritt im gesamten Registrierungsprozess. Die Medizinprodukte und IVDs sind klar voneinander abgegrenzt und es gibt separate Klassifizierungsregeln. Die National Medicines Regulatory Authority (NMRA) hat im August 2019 einen Entwurf einer Leitlinie zur Klassifizierung von Medizinprodukten in Sri Lanka veröffentlicht. Das neue Klassifizierungssystem ist auf die Medizinprodukte-Verordnung (EU) 2017/745 (EU MDR) und die In-vitro-Diagnostika-Verordnung 2017/746 (IVDR) abgestimmt.

Gemäß der überarbeiteten Klassifizierung werden Medizinprodukte in Sri Lanka als gelistet, Klasse I, IIa, IIb und III eingestuft, in aufsteigender Reihenfolge des damit verbundenen Risikos.

  • Gelistete Medizinprodukte stellen kein Risiko dar und fallen in keine andere Klasse.
  • Geräte der Klasse I sind Produkte mit geringem Risiko; sie erfordern eine Konformitätserklärung des Herstellers bezüglich Sicherheit und Wirksamkeit.
  • Geräte der Klasse IIa sind Produkte mit mittlerem Risiko und erfordern ein Konformitätszertifikat für Sicherheit und Wirksamkeit, das von den Benannten Stellen ausgestellt wird.
  • Geräte der Klasse IIb und III sind Produkte mit mittelhohem bzw. hohem Risiko; sie unterliegen einer strengen regulatorischen Prüfung und erfordern ein Konformitätszertifikat für Sicherheit und Wirksamkeit, das von den akkreditierten Benannten Stellen ausgestellt wird.

Es gibt 22 Regeln zur Bestimmung der Risikoklasse von Medizinprodukten. Die Risikoklasse eines Produkts wird anhand seiner Invasivität und der Dauer des Kontakts bestimmt.

Klassifizierung von nicht-invasiven und chirurgisch nicht-invasiven Geräten

Die nicht-invasiven Produkte stellen ein geringes bis mittleres Risiko dar und fallen in die Klassen I, IIa und IIb -

Grad der Invasivität

Zweckbestimmung / Anwendungsbedingung

Geräteklasse

Nicht-invasiv

Berühren den Patienten nicht oder kommen nur mit intakter Haut in Kontakt

Klasse I

Leiten oder Speichern zur späteren Verabreichung

Klasse I

In Kontakt mit verletzter Haut (mechanische Barriere – (Exsudate absorbieren)

Klasse I

Leiten oder Speichern von Blut oder anderen Körperflüssigkeiten oder zum Speichern von Organen, Organteilen oder Körperzellen

Klasse IIa

Leiten oder Speichern zur späteren Verabreichung in Verbindung mit einem aktiven Medizinprodukt

Klasse IIa

In Kontakt mit verletzter Haut (mechanische Barriere – (Exsudate absorbieren), zur Steuerung des Mikromilieus der Wunde bestimmt

Klasse IIa

Nur zur Filtration, Zentrifugation, zum Gasaustausch oder Wärmeaustausch verwendet

Klasse IIa

In Kontakt mit verletzter Haut (mechanische Barriere – (Exsudate absorbieren), bestimmt für Wunden, die die Dermis durchbrechen und nur sekundär heilen

Klasse IIb

Verändern die biologische oder chemische Zusammensetzung von Blut, Körperflüssigkeiten und anderen Flüssigkeiten zur Infusion

Klasse IIb

 

Klassifizierung von chirurgisch invasiven Produkten

The risk of surgically invasive devices varies with the duration of contact with the human body. The devices intended to stay in contact for < 60 minutes are termed as transient use; between 60 minutes to 30 days are short term and > 30 days are long term. The risk of the invasive devices increases with the duration of use and falls into all the risk classes - I, IIa, IIb, III Classes.

Kontaktdauer

Zweckbestimmung / Anwendungsbedingung

Geräteklasse

Vorübergehende Anwendung

Wiederverwendbares chirurgisches Instrument

Klasse I

Sonstige

Klasse IIa

Energie/ionisierende Strahlung zuführen

Klasse IIb

Hat eine biologische Wirkung – wird hauptsächlich absorbiert

Klasse IIb

System zur Verabreichung von Medikamenten

Klasse IIb

Diagnose/Kontrolle von Defekten des Herz-/Kreislaufsystems

Klasse III

Kurzfristig

Sonstige

Klasse IIa

Energie/ionisierende Strahlung zuführen

Klasse IIb

Unterliegt chemischen Veränderungen im Körper/System zur Verabreichung von Medikamenten (nicht Zähne)

Klasse IIb

Hat eine biologische Wirkung – wird hauptsächlich absorbiert

Klasse III

Speziell zur Überwachung/Korrektur von Defekten des Herz-/Kreislaufsystems – durch Kontakt

Klasse III

Für den direkten Kontakt mit dem zentralen Nervensystem bestimmt

Klasse III

Langfristige / implantierbare Produkte

Zur Platzierung in Zähnen

Klasse IIa

Andere Produkte

Klasse IIb

Wird in direktem Kontakt mit dem Herzen oder dem zentralen Kreislauf-/Nervensystem verwendet

Klasse III

Biologische Wirkung oder hauptsächlich absorbiert

Klasse III

Unterliegt chemischen Veränderungen im Körper/System zur Verabreichung von Medikamenten (nicht Zähne)

Klasse III

 

Klassifizierung aktiver Medizinprodukte

 

Alle anderen aktiven Produkte

Klasse I

Therapeutische Produkte zur Verabreichung oder zum Austausch von Energie

Klasse IIa

Medikamente und andere Substanzen dem Körper zuführen/entfernen

Klasse IIa

Zur Diagnose/Überwachung vitaler physiologischer Prozesse

Klasse IIa

Verabreichen/Entfernen von Medikamenten und anderen Substanzen in/aus dem Körper auf gefährliche Weise

Klasse IIb

Alle aktiven Produkte, die ionisierende Strahlung für therapeutische Zwecke abgeben sollen, einschließlich Produkten, die solche Produkte steuern oder überwachen

Klasse IIb

Produkte, die für die In-vivo-Bildgebung von Radiopharmazeutika bestimmt sind

Klasse IIb

Produkte, die eine direkte Diagnose oder Überwachung vitaler physiologischer Prozesse ermöglichen sollen

Klasse IIb

Alle aktiven Produkte, die für die Steuerung, Überwachung oder direkte Beeinflussung der Leistung aktiver implantierbarer Produkte bestimmt sind

Klasse III

 

Klassifizierung von IVDs

 Reagenzien/Instrumente für In-vitro-Diagnostika

Klasse A

Physiologische Marker/Stoffwechselmarker

Klasse B

IVD-Medizinprodukte zur Kontrolle ohne zugewiesenen quantitativen oder qualitativen Wert

Klasse B

IVD-Medizinprodukte, die zur Blutgruppenbestimmung, Gewebetypisierung oder Selbsttestung bestimmt sind

Klasse C

Bestimmt zum Nachweis des Vorhandenseins von sexuell übertragbaren oder infektiösen Erregern

Klasse C

Produkte, die zum Nachweis des Vorhandenseins oder der Exposition gegenüber einem übertragbaren Erreger in Blut, Blutbestandteilen, Blutderivaten, Zellen, Geweben oder Organen bestimmt sind, um deren Eignung für Transfusion oder Transplantation zu beurteilen, sowie zum Nachweis von Erregern, die lebensbedrohliche Krankheiten verursachen

Klasse D

Medizinproduktehersteller, die ihre Produkte nach Sri Lanka importieren möchten, müssen diese Klassifizierungsmethode für einen konformen Markteintritt befolgen. Das Medizinprodukte-Klassifizierungssystem Sri Lankas bietet einen robusten Produktregistrierungsprozess hinsichtlich der Sicherheit und Qualität der Produkte.

Für weitere Details zur Geräteklassifizierung in Sri Lanka und End-to-End-Compliance-Unterstützung kontaktieren Sie einen regionalen RegulierungsexpertenBleiben Sie informiert. Bleiben Sie konform.

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