Die jordanische Normungs- und Metrologiebehörde (JSMO) hat den Entwurf der jordanischen Norm DJS 241:2026 (6. Ausgabe) – Reis veröffentlicht. Dieser legt aktualisierte Anforderungen an Qualität, Sicherheit, Probenahme, Verpackung und Kennzeichnung von in Jordanien vermarktetem Reis fest. Der Normentwurf würde nach seiner Annahme die JS 241:2015 ersetzen. Der vorgeschlagene Standard gilt für Schalenreis, geschälten Reis (aromatisch und nicht aromatisch) sowie parboiled geschälten Reis, der für den menschlichen Verzehr bestimmt ist. Qualitätsmerkmale: Reis muss sauber, in gutem Zustand, gesund und frei von abnormalen Gerüchen, Insektenbefall, sichtbarem Schimmel, schädlichen Substanzen sowie anderen Verunreinigungen sein, die die Produktqualität oder Verbrauchersicherheit beeinträchtigen könnten. Feuchtigkeits- und Bruchkornlimits: Der maximale Feuchtigkeitsgehalt ist auf 15 % festgelegt, während der Anteil an gebrochenen Körnern 6 % nicht überschreiten darf. Kontrollmaßnahmen für Verunreinigungen: Schwermetalle und andere Kontaminanten müssen den Grenzwerten der allgemeinen Codex-Norm für Kontaminanten und Toxine in Lebens- und Futtermitteln (CXS 193) sowie der Verordnung (EU) 2023/915 der Kommission entsprechen. Pestizidrückstände: Die Rückstandshöchstgehalte (MRLs) für Pestizide müssen den Anforderungen der jordanischen Norm JS 1925 entsprechen. Mikrobiologische Kriterien: Der Entwurf enthält mikrobiologische Vorgaben, einschließlich Grenzwerten für Schimmelpilze und der Abwesenheit von Salmonellen in bestimmten Probeeinheiten. Halal- und Hygieneanforderungen: Produkte müssen der jordanischen Norm JS 2060 für Halal-Lebensmittelanforderungen und der JS 493 für Lebensmittelhygienepraktiken entsprechen. Probenahme und Prüfung: Die Probenahmeverfahren stimmen mit ISO 24333 überein, wobei Tests und Inspektionen gemäß den geltenden jordanischen und internationalen Standards durchgeführt werden.

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Jordanien, Norm, Reiskonsum, Qualität, Sicherheit