Die europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU GDPR) ersetzt die Datenschutzrichtlinie 95/46/EG und wurde entwickelt, um die Datenschutzgesetze in ganz Europa zu harmonisieren, die Datenhoheit aller EU-Bürger zu schützen und zu stärken und den Ansatz von Organisationen in Bezug auf den Datenschutz neu zu gestalten. Die EU GDPR ist die wichtigste Änderung in der Datenschutzregulierung der letzten 20 Jahre. Die Verordnung könnte die Art und Weise, wie Daten in jedem Sektor, vom Gesundheitswesen bis zum Bankwesen und darüber hinaus, gehandhabt werden, neu gestalten.
Gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die seit dem 25. Mai 2018 in Kraft ist, dürfen personenbezogene Daten von Abonnenten nicht ohne die Zustimmung des Eigentümers gesammelt und verwendet werden. Das bedeutet, einfach ausgedrückt, dass wir Ihnen ohne Ihre Zustimmung keine Updates zu unseren Marketingmaterialien – Veröffentlichungen/Thought Leadership/Newsletter/Lösungs-E-Mails – zusenden dürfen, selbst wenn wir bereits in Kontakt standen.
Ziel der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
- EU-Bürgern eine bessere Kontrolle über ihre persönlichen Daten zu ermöglichen
- Regeln zu modernisieren und zu vereinheitlichen, um Unternehmen den Bürokratieabbau zu ermöglichen und von einem größeren Verbrauchervertrauen zu profitieren
Rechte der Bürger
Die DSGVO stärkt bestehende Rechte, gewährt neue Rechte und gibt Bürgern mehr Kontrolle über ihre persönlichen Daten. Dazu gehören:
- Einfacherer Zugang zu ihren Daten
- Ein neues Recht auf Datenübertragbarkeit
- Recht auf Löschung
- Recht zu erfahren, wann ihre persönlichen Daten gehackt wurden
Regeln für Unternehmen
Die DSGVO soll Geschäftsmöglichkeiten schaffen und Innovationen durch verschiedene Maßnahmen fördern, darunter:
- Einheitliche EU-weite Regeln
- Eine Datenschutzbehörde und EU-Regeln für Nicht-EU-Unternehmen
- Datenschutzfreundliche Techniken (Pseudonymisierung und Verschlüsselung)
- Folgenabschätzungen
- Aufzeichnungen
Im Falle einer Datenpanne muss der Verantwortliche die Aufsichtsbehörde innerhalb von 72 Stunden über die Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten benachrichtigen. Dies erfolgt gemäß Artikel 55, es sei denn, die Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten führt voraussichtlich nicht zu einem Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen.
DSGVO-Zeitplan
Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung ist seit dem 25. Mai 2018 in allen Mitgliedstaaten anwendbar, um die Datenschutzgesetze in ganz Europa zu harmonisieren. Um mehr über die europäische DSGVO zu erfahren, können Ihnen die internen Experten von Freyr helfen, verschiedene Prozesse und Voraussetzungen eingehend zu verstehen. Kontaktieren Sie sales@freyrsolutions.com für fundierte Einblicke.