Die französische Generaldirektion für Ernährung (DGAL) des Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährungssouveränität gab bekannt, dass ab dem 15. Mai 2026 der Verkauf von Cannabidiol (CBD) in Lebensmitteln verboten sein wird. Das Verbot umfasst CBD-Öle, -Tees, -Bonbons und andere CBD-haltige Lebensmittel. CBD-Produkte zum Rauchen und CBD-haltige E-Liquids sind davon nicht betroffen.
Die Behörde erklärte, dass die Maßnahme dazu dient, die EU-„Novel Food“-Vorschriften durchzusetzen. Nach diesen Regeln muss jedes Lebensmittel, das in der EU nicht traditionell verzehrt wird, vor der Vermarktung eine vorherige Genehmigung erhalten. Bislang hat CBD, das in Lebensmitteln verwendet wird, keine solche Genehmigung erhalten. Frankreich verfolgte zuvor einen nachsichtigeren Ansatz, wird aber ab Mitte Mai eine strikte „Null-Toleranz“-Politik einführen.

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