Am 6. April 2026 hat das Nationale Institut für fortgeschrittene Industrie-Wissenschaft und -Technologie (AIST), Japan, eine neue Plattform namens PFAS Total Solutions (PFASOL) eingerichtet, um umfassende Maßnahmen gegen per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) zu unterstützen. In den letzten Jahren wurden die PFAS-Vorschriften weltweit, insbesondere in Europa und anderen Regionen, verschärft. Die Einhaltung ist nun über die gesamte Lieferkette hinweg erforderlich, einschließlich Produktdesign, Herstellung, Verwendung, Emissionskontrolle und Entsorgung. PFAS umfassen jedoch eine äußerst vielfältige Palette chemischer Strukturen und Anwendungen, was es für Unternehmen schwierig macht, regulierte Substanzen zu identifizieren und geeignete Analyse- und Bewertungsmethoden zu bestimmen. AIST hat lange Zeit Forschung und Entwicklung zur Analyse und Bewertung von Spuren chemischer Substanzen in der Umwelt betrieben. Es hat fortschrittliche analytische Techniken angesammelt, insbesondere für komplexe Umweltmatrizen. Unter Nutzung dieses Fachwissens und dieser Kenntnisse über PFAS entwickelte AIST PFASOL als spezielle Plattform, um Anfragen von Unternehmen zu bearbeiten und die technische Zusammenarbeit zu fördern. Über PFASOL arbeitet AIST mit seinem Netzwerk von Forschern zusammen, um Unternehmen und Organisationen zu unterstützen. Die Dienstleistungen umfassen die Auswahl geeigneter Analysemethoden, die Bewertung von Analyseergebnissen, die Bereitstellung notwendiger Entscheidungsgrundlagen für die PFAS-Konformität sowie die Unterstützung der Erforschung und Entwicklung von Gegenmaßnahmen-Technologien. Die Plattform zielt darauf ab, ein nachhaltiges PFAS-Management in der Industrie zu fördern, zur Lösung PFAS-bezogener Probleme beizutragen und den Umweltschutz voranzutreiben.
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