Japan hat die WTO über seine Entscheidung informiert, den Importstopp für Rohmilch und unbehandelte/unpasteurisierte Milchprodukte aus Ungarn aufzuheben. Die Beschränkung war am 7. März 2025 vom japanischen Ministerium für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei (MAFF) nach Ausbrüchen der Maul- und Klauenseuche (MKS) in Ungarn verhängt worden.

Nach Überprüfung der MKS-Kontroll- und Tilgungsmaßnahmen Ungarns kam MAFF zu dem Schluss, dass der Import von Rohmilch und unbehandelten/unpasteurisierten Milchprodukten aus Ungarn ein vernachlässigbares Risiko für die Einschleppung von MKS nach Japan darstellt. Folglich sind Importe solcher Produkte, die am oder nach dem 17. April 2026 hergestellt wurden, nun erlaubt.

Infolgedessen wird Japan die WTO-Meldung G/SPS/N/JPN/1328 zurückziehen, und Ungarn wurde wieder in die Liste der Länder aufgenommen, die gemäß Japans Tiergesundheitsanforderungen für Rohmilch und/oder Milchprodukte, die aus gelisteten Ländern nach Japan exportiert werden, anerkannt sind.

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