Am 22. April 2026 verbreitete die Welthandelsorganisation (WTO) die Mitteilungen G/TBT/N/BDI/748, G/TBT/N/KEN/2038, G/TBT/N/RWA/1398, G/TBT/N/TZA/1583 und G/TBT/N/UGA/2352, die gemeinsam von Burundi, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda eingereicht wurden. Die Mitteilung stellt den Entwurf des ostafrikanischen Standards DEAS 220:2026 vor, der Anforderungen an Strickstoffe für Bekleidung festlegt. Der Normenentwurf etabliert technische Anforderungen, Probenahmeverfahren und Prüfmethoden für Strickstoffe, die für Bekleidungsanwendungen bestimmt sind. Er stimmt mit verschiedenen internationalen ISO-Standards überein, die Aspekte wie Farbechtheit, Dimensionsstabilität, Stofffestigkeit, Pilling-Beständigkeit und Kennzeichnungspraktiken abdecken. Die Maßnahme aktualisiert und ersetzt auch frühere regionale Standards, um die Konsistenz und verbesserte Qualität von Textilprodukten in der ostafrikanischen Region zu gewährleisten. Ziel des vorgeschlagenen Standards ist es, die Textilanforderungen in den teilnehmenden Ländern zu harmonisieren, die Produktqualität zu verbessern und durch eine korrekte Kennzeichnung genaue Verbraucherinformationen sicherzustellen. Er zielt auch darauf ab, den regionalen Handel durch die Festlegung einheitlicher technischer Spezifikationen für Strickstoffe für Bekleidung zu erleichtern. Der Entwurf ist derzeit zur öffentlichen Konsultation freigegeben, mit einer 60-tägigen Kommentierungsfrist, die am 21. Juni 2026 endet. Die vorgeschlagenen Daten für die Annahme und das Inkrafttreten stehen noch nicht fest.