Die Schönheitsindustrie erlebt einen großen globalen Wandel. Die Bundesstaaten in den US sind dabei, PFAS (Per- und Polyfluoralkylsubstanzen), oft als „ewige Chemikalien” bezeichnet, aus Kosmetikprodukten zu verbieten. Ähnlich verbietet Japan die Verwendung von 138 PFAS in Kosmetika gemäß dem Chemical Substances Control Law (CSCL) ab dem 10. Januar 2025, wodurch deren Herstellung, Import und Verwendung in Kosmetikprodukten untersagt ist, es sei denn, es liegt eine Ausnahmeregelung vor.
Da Verbraucher sauberere und sicherere Schönheitsprodukte fordern, gehen die Behörden gegen Inhaltsstoffe vor, die mit langfristigen Umwelt- und Gesundheitsrisiken in Verbindung gebracht werden. Warum also werden PFAS überall aus den Kosmetiktaschen verdrängt?
Was macht PFAS in der Schönheitsbranche zu einem Problem?
PFAS sind eine große Familie von über 10.000 synthetischen Chemikalien, die für ihre wasser- und ölabweisenden Eigenschaften bekannt sind. Aus diesem Grund sind sie in langlebigen Foundations, Mascaras, Lippenstiften und „wischfesten“ Formulierungen enthalten. Ihre starken Kohlenstoff-Fluor-Bindungen machen sie unglaublich haltbar, aber auch für die Umwelt oder den menschlichen Körper nahezu unmöglich abzubauen.
Studien haben die Exposition gegenüber PFAS mit ernsthaften Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht, darunter Störungen des Immunsystems, hormonelle Beeinträchtigungen und sogar ein erhöhtes Krebsrisiko. Diese Chemikalien reichern sich im Laufe der Zeit an, was bedeutet, dass die wiederholte Verwendung von PFAS-haltigen Kosmetika zu einer langfristigen Anreicherung im Körper beitragen kann.
Staatliche Verbote zielen jetzt auf Kosmetika ab
Mit zunehmendem Bewusstsein schreiten die Bundesstaaten ein. Im Jahr 2026 tritt eine Welle neuer Beschränkungen in Kraft:
- Connecticut, Maine, Vermont und andere haben begonnen, PFAS-haltige Kosmetika auslaufen zu lassen, entweder durch Verbote, Meldepflichten oder verpflichtende Kennzeichnungen, die das Vorhandensein von PFAS angeben.
- Einige Bundesstaaten verlangen eine sichtbare Kennzeichnung auf Kosmetikprodukten, die absichtlich zugesetzte PFAS enthalten, um den Verbrauchern Transparenz am Kaufpunkt zu bieten.
- Andere erlassen direkte Verkaufsverbote für PFAS-haltige Produkte, was Marken dazu veranlasst, ihre Produkte schnell neu zu formulieren, um konform zu bleiben.
Dieser Wandel beschränkt sich nicht nur auf den Schönheitsbereich. PFAS-Beschränkungen weiten sich auf Kategorien wie Kochgeschirr, Textilien und Kinderprodukte sowie andere aus. Doch Kosmetika stechen hervor, da sie direkt auf Haut, Lippen und Augen etc. aufgetragen werden, was die Exposition intensiver und häufiger macht.
Warum PFAS-freie Kosmetik wichtig ist
Bei der Bewegung zur Eliminierung von PFAS geht es im Grunde darum, die langfristige Gesundheit zu schützen und die Umweltanreicherung zu reduzieren. Da die Verbote strenger werden, haben Schönheitsmarken die Möglichkeit, mit sichereren, leistungsstarken Alternativen zu innovieren, die nicht auf persistenten Chemikalien basieren.
Für Verbraucher bedeutet PFAS-freie Kosmetik sauberere Routinen, größere Transparenz und das Vertrauen, dass die Produkte, die sie lieben, ihr Wohlbefinden nicht beeinträchtigen.
Vorschriften können sich ändern, aber Ihr Engagement für PFAS-freie, konforme Kosmetik sollte es nicht. Bleiben Sie mit Freyr an Ihrer Seite immer einen Schritt voraus.