Angesichts der zunehmenden Aufmerksamkeit für Inhaltsstoffe in Kosmetika sind per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sowohl für Regulierungsbehörden als auch für Verbraucher in den Fokus gerückt. Diese Chemikalien, die für ihre Langlebigkeit und Beständigkeit bekannt sind, werden in Kosmetikformulierungen verwendet, doch ihre Langlebigkeit in der Umwelt und ihre potenziellen Gesundheitsrisiken geben Anlass zur Sorge. Sowohl für Marken als auch für Verbraucher ist es von entscheidender Bedeutung, mögliche Anzeichen für das Vorhandensein von PFAS zu erkennen.
Komplexe Bezeichnungen von Inhaltsstoffen mit den Vorsilben „Polyfluor“ oder „Perfluor“
Einer der direktesten Hinweise findet sich in der Inhaltsstoffliste. Inhaltsstoffe, deren Bezeichnung „Per-“ oder „Polyfluor-“ enthält, deuten oft auf das Vorhandensein von PFAS hin. Diese Inhaltsstoffe werden in der Regel verwendet, um die Textur, die Verteilbarkeit oder die Haltbarkeit zu verbessern. In den US FDA die FDA das Vorkommen von PFAS und veröffentlicht ihre Ergebnisse, schreibt jedoch keine spezifischen Methoden zur Überprüfung der Inhaltsstoffe für Verbraucher vor. In Taiwan ist die Verwendung von 13 PFAS-Inhaltsstoffen in Kosmetika ebenfalls verboten. Zu diesen 13 PFAS-Inhaltsstoffen gehören: PFOS und seine Salze, APFO, PFOA, PFDA und seine Salze sowie PFNA und seine Salze.
Angaben zur extrem hohen Strapazierfähigkeit oder Wasserfestigkeit
Produkte, die als „abriebfest“ oder „wasserfest“ beworben werden, enthalten unter Umständen PFAS, um diese Eigenschaften zu erzielen. Auch wenn solche Leistungsversprechen nicht automatisch bedeuten, dass ein Kosmetikprodukt PFAS enthält, können sie ein nützlicher Hinweis sein, die Inhaltsstoffliste genauer zu prüfen. PFAS werden häufig eingesetzt, um die Haftfähigkeit, Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit von Produkten zu verbessern, insbesondere bei Mascaras, Foundations und Lippenprodukten.
Einer der PFAS-Inhaltsstoffe, Perfluorhexylethyltriethoxysilan, wurde von der US FDA bereitsFDA möglicher Sicherheitsbedenken bei der maximalen zulässigen Konzentration in Körperlotionen beanstandet.
Nach Angaben FDAist Polytetrafluorethylen (PTFE) der in den USA am häufigsten verwendete PFAS in Kosmetikprodukten; er kommt in 490 Produkten vor und macht 28,1 % aller PFAS-haltigen Kosmetikprodukte aus, gefolgt von einigen weiteren häufig vorkommenden Inhaltsstoffen.
Für Kosmetikmarken sind diese potenziellen Indikatoren mehr als nur eine Orientierungshilfe für Verbraucher. Sie zeigen Bereiche auf, in denen die Überprüfung der Rezepturen, die Überprüfung der Lieferanten und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften verstärkt werden müssen. Angesichts immer strengerer globaler Vorschriften kann die proaktive Identifizierung von PFAS Risiken mindern und die Glaubwürdigkeit der Marke stärken.
Für Verbraucher ist das eigene Bewusstsein ein wirkungsvolles Mittel. Das sorgfältige Lesen von Etiketten und die Wahl von Marken, die Wert auf Transparenz legen, können einen entscheidenden Unterschied bewirken.
Behalten Sie die PFAS-Risiken dank der fachkundigen Beratung von Freyr stets im Blick. Mit der richtigen Regulierungsstrategie können Marken versteckte Risiken frühzeitig erkennen, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sicherstellen und sicherere, zukunftsfähige Kosmetikportfolios aufbauen.