Die brasilianische Gesundheitsaufsichtsbehörde (Anvisa) und die Bundesstaatsanwaltschaft (MPF) haben eine strategische Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die Durchsetzungsmaßnahmen gegen den illegalen Handel mit elektronischen Rauchgeräten (DEFs), allgemein bekannt als E-Zigaretten oder Vapes, zu verstärken. Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Einhaltung der RDC 855/2024 sicherzustellen, die die Herstellung, den Import, die Vermarktung, den Vertrieb, die Lagerung, den Transport und die Werbung für elektronische Zigaretten in ganz Brasilien verbietet. Im Rahmen der Vereinbarung Anvisa technisches Fachwissen, Inspektionsdaten und regulatorische Unterstützung bereitstellen, während die MPF festgestellte Verstöße untersuchen und sich mit anderen Aufsichtsbehörden abstimmen wird, um rechtliche Schritte einzuleiten. Die Zusammenarbeit umfasst auch gemeinsame Kommunikations- und Aufklärungsinitiativen über die mit elektronischen Rauchgeräten verbundenen Gesundheitsrisiken. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von fünf Jahren, wobei keine finanziellen Transfers zwischen den Institutionen stattfinden.