Das Bangladesh Standards and Testing Institution (BSTI) hat einen überarbeiteten nationalen Standardentwurf für Kaugummi veröffentlicht, der aktualisierte Anforderungen an die Produktzusammensetzung, Sicherheitsparameter und Prüfmethoden festlegt. Der vorgeschlagene Standard deckt verschiedene Arten von Kaugummiprodukten ab und zielt darauf ab, eine gleichbleibende Qualität und einen verbesserten Verbraucherschutz im Süßwarensektor zu gewährleisten.
Der Entwurf legt wesentliche Produktanforderungen und analytische Prüfmethoden fest, wobei er auch Listen zulässiger Inhaltsstoffe, Richtlinien für Lebensmittelzusatzstoffe und Konservierungsmittel, Hygienepraktiken und rechtliche Konformitätsanforderungen für die Kaugummiproduktion darlegt. Darüber hinaus legt der Standard Bestimmungen für Verpackung und Kennzeichnung fest, um eine klare Produktidentifikation und die Einhaltung regulatorischer Vorschriften zu gewährleisten.
Zur Verbesserung der Lebensmittelüberwachung führt der Vorschlag mikrobiologische Kriterien und Höchstgrenzen für Schwermetallkontaminanten ein. Gemäß den Entwurfsanforderungen muss Salmonella im Produkt fehlen, während Höchstwerte für Schwermetalle wie Arsen (1 mg/kg), Blei (1 mg/kg), Cadmium (1 mg/kg) und Zinn (2 mg/kg) vorgeschlagen werden. Diese Grenzwerte werden durch international anerkannte Prüfmethoden wie BDS ISO 6579-1 und AOAC-Analyseverfahren gestützt.
Nach Angaben des technischen Ausschusses zielt die Überarbeitung darauf ab, die Erwartungen der Interessengruppen zu erfüllen, die Marktrelevanz zu erhalten und den Verbraucherschutz zu stärken. Der aktualisierte Entwurf strebt zudem eine Harmonisierung der nationalen Anforderungen mit der aktuellen bangladeschischen Gesetzgebung und relevanten internationalen Standards, einschließlich der Codex-Richtlinien, an. Bei Annahme müssen Hersteller sicherstellen, dass Kaugummiprodukte den überarbeiteten Sicherheits-, Qualitäts- und Kennzeichnungsvorschriften entsprechen.