Am 26. Februar 2026 veröffentlichte Food Standards Australia New Zealand (FSANZ) die Änderung Nr. 248 im Commonwealth Gazette (FSC 188), die Aktualisierungen des Australia New Zealand Food Standards Code einführt. Die Änderung genehmigt mehrere enzymbasierte Verarbeitungshilfsstoffe, die in der Lebensmittelherstellung nach Sicherheitsbewertungen verwendet werden.

Die Änderung umfasst drei Anträge: A1292, A1293 und A1328, die die Verwendung spezifischer Enzyme als Verarbeitungshilfsstoffe genehmigen. Dazu gehören Phospholipase C und Phosphoinositid-Phospholipase C, die aus Bacillus licheniformis gewonnen werden, sowie Aminopeptidase, die aus Trichoderma reesei gewonnen wird. Die zugelassenen Enzyme sind hauptsächlich für den Einsatz in Lebensmittelverarbeitungsprozessen wie der Entschleimung von Pflanzenölen und -fetten vorgesehen, um die Effizienz und Produktqualität während der Herstellung zu verbessern.

Die neu zugelassenen Enzyme wurden in Anhang 18 (Verarbeitungshilfsstoffe) des Food Standards Code aufgenommen. Ihre Verwendung muss den Anforderungen der Guten Herstellungspraxis (GMP) entsprechen. Laut FSANZ trat die Änderung am Tag der Veröffentlichung, dem 26. Februar 2026, nach dem Beschluss des Vorstands vom 18. Februar 2026 in Kraft.

Diese regulatorische Aktualisierung bietet Lebensmittelherstellern zusätzliche technologische Werkzeuge, während die Sicherheitsstandards gemäß dem Food Standards Australia New Zealand Act von 1991 beibehalten werden.

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FSANZ, Phospholipase C, Phosphoinositid-Phospholipase C, Aminopeptidase, Verarbeitungshilfsstoff – Pflanzenöle und -fette.