Die indonesische Regierung entwickelt eine Richtlinie zur Kennzeichnung des Zuckergehalts für Lebensmittel und Getränke und plant die Einrichtung einer speziellen Arbeitsgruppe für Lebensmittelsicherheit im Rahmen der Umsetzung der Regierungsverordnung (PP) Nr. 1 von 2026 über Lebensmittelsicherheit.

Laut Zulkifli Hasan, dem koordinierenden Minister für Ernährung, ist eine verstärkte Aufmerksamkeit für den Zuckerkonsum aufgrund der zunehmenden Verbreitung nicht übertragbarer Krankheiten, auch unter jüngeren Bevölkerungsgruppen, notwendig geworden. Die geplante Politik zielt darauf ab, ein klareres Kennzeichnungssystem einzuführen, das Verbraucher über den Zuckergehalt von Lebensmitteln und Getränken informiert und ihnen hilft, potenzielle Gesundheitsrisiken vor dem Verzehr besser zu verstehen.

Zur Unterstützung dieser Initiative beabsichtigt die Regierung, eine interministerielle und institutionelle Arbeitsgruppe zu bilden, die mit der Entwicklung des vorgeschlagenen Rahmens für die Zuckerkennzeichnung beauftragt ist. Die Arbeitsgruppe wird Vertreter mehrerer Behörden umfassen, darunter das Landwirtschaftsministerium, das Ministerium für maritime Angelegenheiten und Fischerei, das Gesundheitsministerium, die Nationale Lebensmittelbehörde (BAPANAS) und die Lebensmittel- und Arzneimittelaufsichtsbehörde (BPOM), sowie Strafverfolgungsbehörden.

Zusätzlich zur Kennzeichnungsinitiative überprüft die Regierung auch die Verwaltung und Regulierung von weit verbreiteten verarbeiteten Lebensmitteln, um die Einhaltung der nationalen Lebensmittelsicherheitsanforderungen zu gewährleisten. Die geplanten Maßnahmen sollen die behördliche Aufsicht stärken, das Bewusstsein der Verbraucher für die Zuckeraufnahme verbessern und umfassendere Ziele der öffentlichen Gesundheit unterstützen.

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Indonesien, BPOM, Kennzeichnungspflicht für Zuckergehalt, Verordnung (PP) Nr. 1 von 2026.