Das Malawi Bureau of Standards hat einen Normenentwurf (DMS 1760:2025) veröffentlicht, der umfassende Spezifikationen für getrocknete Maniok-Chips für den menschlichen Verzehr enthält. Der Entwurf, der mit dem afrikanischen Standard ARS 839:2024 übereinstimmt, zielt darauf ab, Lebensmittelstandards im Rahmen der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone zu harmonisieren und die regionale Handelsförderung zu unterstützen.
Der vorgeschlagene Standard legt Anforderungen an Zusammensetzung, Qualität, Sicherheit und Kennzeichnung fest. Wichtige Parameter sind ein maximaler Feuchtigkeitsgehalt von 12 %, ein Grenzwert für Cyanwasserstoff von 10 mg/kg, ein Mindeststärkegehalt von 75 % sowie strenge mikrobiologische Kriterien wie die Abwesenheit von E. coli und Salmonellen. Er schreibt auch die Einhaltung von Grenzwerten für Verunreinigungen vor, darunter Schwermetalle, Pestizidrückstände (gemäß Codex) und Aflatoxine. Der Entwurf definiert zudem mikrobiologische Grenzwerte zur Gewährleistung der Produktsicherheit. Dazu gehören eine maximale Gesamtkeimzahl von 10? KBE/g (ISO 4833), während Escherichia coli (ISO 7251) und Salmonella spp. (ISO 6579) nicht vorhanden sein dürfen. Zusätzlich dürfen Hefe- und Schimmelpilzzahlen 10 KBE/g (ISO 21527-2) nicht überschreiten.
Darüber hinaus legt der Entwurf fest, dass nur zugelassene Zusatzstoffe gemäß nationalen Standards verwendet werden dürfen, und betont die Einhaltung von Hygienepraktiken während der Verarbeitung. Die Verpackung muss aus lebensmittelechten Materialien bestehen, während die Kennzeichnungsvorschriften Produktname, Herstellerangaben, Herkunft, Chargenidentifikation, Lagerungshinweise und das Verfallsdatum umfassen.
Der Standard liegt derzeit als Entwurf vor und ist noch nicht rechtsverbindlich; Interessengruppen sind eingeladen, vor der endgültigen Verabschiedung Feedback zu geben.