Das philippinische Ministerium für Handel und Industrie (DTI) teilte bei einer Anhörung im Senat mit, dass aromatisierte E-Zigarettenprodukte, die mit für Jugendliche ansprechenden Beschreibungen wie Lebensmittel-, Dessert- und Cartoon-Motiven vermarktet werden, ausschließlich geschmuggelt sind und in den Philippinen keine behördliche Zulassung erhalten haben. Laut DTI-Vertretern umgehen diese Produkte die im Republic Act 11900 festgelegten Zulassungsvorschriften, die nur den Geschmack von reinem Tabak und Menthol zulassen und die Vermarktung an Minderjährige einschränken. Die Behörden meldeten einen starken Anstieg der Durchsetzungsmaßnahmen, wobei der Wert der beschlagnahmten E-Zigaretten-Produkte von 2023 bis 2025 deutlich zunahm, was die verschärften Maßnahmen gegen den illegalen Handel widerspiegelt. Die Durchsetzungsbemühungen im Jahr 2026 haben durch koordinierte Operationen bereits zu weiteren Beschlagnahmungen geführt. Das DTI hat zudem Klage gegen große Online-Plattformen eingereicht, weil diese den Verkauf nicht zugelassener E-Zigaretten-Produkte ermöglichen, und vor möglichen Schließungen bei Nichteinhaltung gewarnt. Die Gesundheitsbehörden betonten, dass aromatisierte Produkte zur Erstkonsumierung bei Jugendlichen und zur Nikotinabhängigkeit beitragen, was Bedenken hinsichtlich des Vapings als Einstieg in die Sucht aufkommen lässt. Der Gesetzgeber prüft derzeit Maßnahmen zur Stärkung der Regulierungskontrollen und der Durchsetzung.
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