Am 3. April 2026 informierte die Koreanische Kosmetikvereinigung (KCIA) ihre Mitgliedsunternehmen über eine vom Ministerium für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit (MFDS) angekündigte vorübergehende Verwaltungsmaßnahme zur Kennzeichnungsflexibilität für Kosmetika und Lebensmittelprodukte. Als Reaktion auf Engpässe bei Verpackungsmaterialien, die durch internationale Lieferkettenstörungen verursacht wurden, insbesondere durch die Auswirkungen des Nahostkonflikts auf Naphtha und andere Rohstoffe, hat das MFDS die vorübergehende Verwendung von Aufklebern auf Etiketten und Beschreibungen erlaubt, wenn Unternehmen alternative Verpackungsmaterialien für Kosmetika und Lebensmittel verwenden. Diese Ausnahmeregelung erlaubt es Unternehmen, Aufkleber mit den vorgeschriebenen Informationen (wie Produktname, Herstellerangaben, Inhaltsstoffe, Verfallsdatum, Anwendungshinweise und andere erforderliche Kennzeichnungen) anzubringen, anstatt direkt auf nicht-standardisierte oder Ersatzverpackungen zu drucken. Die Maßnahme zielt darauf ab, Produktionsausfälle zu minimieren und die Kontinuität der Industrie während der Lieferkrise zu unterstützen. Die vorübergehende Genehmigung tritt am 5. April 2026 in Kraft und bleibt sechs Monate lang gültig.
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