Am 7. Mai 2026 kündigte das südkoreanische Ministerium für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit (MFDS) die Ausweitung seines „Förderprojekts zur Zertifizierung von Halal-Kosmetika“ an, um den Einstieg von K-Beauty in den wachsenden globalen Markt für Halal-Kosmetika zu stärken. Nach Angaben des MFDS unterstützt die Initiative koreanische Kosmetikunternehmen dabei, den immer strengeren Anforderungen an die Halal-Zertifizierung in wichtigen Märkten gerecht zu werden, darunter auch den in Indonesien für Oktober 2026 geplanten verbindlichen Halal-Kennzeichnungsvorschriften. Die Behörde wies darauf hin, dass der weltweite Markt für Halal-Kosmetik voraussichtlich von 84 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022 auf 129 Milliarden US-Dollar bis 2027 wachsen wird. Das MFDS erklärte, dass 30 Unternehmen, die sich auf die Halal-Zertifizierung vorbereiten, eine maßgeschneiderte Beratung vor Ort erhalten werden, während zweimal jährlich Schulungsprogramme für Anfänger, Fortgeschrittene und Experten durchgeführt werden. Das Ministerium plant außerdem die Organisation von Seminaren mit Experten aus dem Ausland, um aktuelle Informationen zu Zertifizierungssystemen und Trends auf den Exportmärkten auszutauschen. Darüber hinaus wird das MFDS den Ausbau von Abkommen zur gegenseitigen Anerkennung (Mutual Recognition Agreements, MRAs) mit Zertifizierungsstellen in wichtigen Exportzielen wie den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Indonesien unterstützen. Die Behörde kündigte ferner Pläne zur Einrichtung einer integrierten Datenbank an, die Informationen zu halal-zertifizierten Rohstoffen, Unternehmensdaten und halal-bezogenen regulatorischen Anforderungen für zehn wichtige Länder enthält und durch einen KI-basierten Beratungsdienst zu regulatorischen Fragen unterstützt wird.

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Ministerium für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit (MFDS); Projekt zur Unterstützung der Halal-Kosmetik-Zertifizierung; K-Beauty; Halal-Kennzeichnungspflicht