Am 12. Mai 2026 kündigte Südkoreas Ministerium für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit (MFDS) zusammen mit dem Koreanischen Amt für Geistiges Eigentum (KIPO) und dem Koreanischen Zolldienst eine gemeinsame öffentlich-private Initiative an, um Sicherheitsinspektionen bei Kosmetika durchzuführen, die im Verdacht stehen, gefälscht zu sein und über direkte Online-Plattformen im Ausland gekauft wurden. Die Behörden erklärten, dass das Inspektionsprogramm als Reaktion auf das wachsende Volumen direkter Kosmetikkäufe aus dem Ausland und die zunehmende Verbreitung gefälschter K-Beauty-Produkte von 1.080 Fällen im Jahr 2025 auf 1.200 Fälle im Jahr 2026 ausgeweitet wird. Nach Angaben der Behörden wird der Inspektionsprozess die Informationssammlung, den Produktkauf, Labortests, die Bewertung und regulatorische Maßnahmen umfassen. Die Initiative zielt darauf ab, die Verbrauchersicherheit zu schützen, das Vertrauen in K-Beauty-Produkte zu erhalten und den Schutz des geistigen Eigentums für koreanische Kosmetikunternehmen zu stärken. Das Programm ist Teil des „Plans zur Stärkung der Sicherheits- und Qualitätswettbewerbsfähigkeit von K-Beauty“, der im November 2025 während des 6. Nationalen Treffens zur Politikkoordinierung angekündigt wurde. Die Behörden erklärten ferner, dass Produkte, die als unsicher eingestuft werden, mit einer Aussetzung der Zollabfertigung und Maßnahmen zur Blockierung des Online-Verkaufs rechnen müssen. Die Inspektionsergebnisse werden auch auf der MFDS-Website veröffentlicht, während betroffene Unternehmen rechtliche und durchsetzende Unterstützung gegen ausländische Fälschungsverkäufer erhalten können.

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Ministerium für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit (MFDS); Koreanisches Amt für geistiges Eigentum (KIPO); Koreanischer Zolldienst; Gefälschte K-Beauty-Produkte