Am 30. März 2026 veröffentlichte das Ministerium für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten (Defra) das Ergebnis der Konsultation und die Stellungnahme der Regierung zu den Reformen der britischen REACH , insbesondere zum alternativen Übergangsregistrierungsmodell (ATRm). Die Konsultation (die vom 16. Mai bis zum 25. Juli 2024 stattfand) erhielt 241 Antworten und konzentrierte sich auf die Vereinfachung der Übergangsregistrierungsanforderungen für Chemikalien, die zuvor unter REACH registriert, REACH nicht in das britische System übertragen wurden. Die Regierung bestätigte einen verhältnismäßigeren Ansatz, indem sie die Anforderungen an die Vorabdaten reduzierte, dabei aber den Grundsatz „Keine Daten, kein Markt“ beibehielt. Unternehmen werden zunächst Gefahreninformationen einreichen, wobei die Aufsichtsbehörden befugt sind, bei Bedarf weitere Informationen anzufordern. Zu den wichtigsten Entscheidungen gehören die Beibehaltung bestehender Anforderungen an Verwendungs- und Expositionsdaten (ohne Hinzufügung neuer Verpflichtungen), die Einführung gezielter Änderungen bei der Chemikaliensicherheitsbewertung und den Berichten sowie die Förderung des Datenaustauschs über Stoffgruppen. Die Reformen zielen darauf ab, UK REACH an die Regulierungsentscheidungen der EU anzupassen, die Kosten für die Industrie zu senken und die Effizienz der Regulierung zu verbessern, während gleichzeitig hohe Standards für den Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt gewahrt bleiben. Wichtige Termine: A. Konsultationszeitraum: 16. Mai 2024 – 25. Juli 2024 B. Veröffentlichung der Konsultationsergebnisse: 30. März 2026 C. Zeitplan für künftige Rechtsvorschriften: Wird zu gegebener Zeit zur Umsetzung der ATRm-Änderungen eingeführt
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