Das Department for Environment, Food & Rural Affairs hat eine Konsultation zu vorgeschlagenen Änderungen der Verordnung über persistente organische Schadstoffe (POPs) 2026 gestartet und lädt Interessengruppen ein, bis zum 13. Mai 2026 Stellungnahmen abzugeben. Der Gesetzesentwurf zielt darauf ab, den Umwelt- und Gesundheitsschutz zu stärken, indem fünf neue Substanzen in Anhang I der angeglichenen Verordnung (EU) 2019/1021 aufgenommen werden, wodurch deren Herstellung, Verwendung, Einfuhr und Ausfuhr wirksam verboten wird. Zu diesen Substanzen gehören mittelkettige chlorierte Paraffine (MCCPs), langkettige Perfluorcarbonsäuren (LC-PFCAs), UV-328, Dechlorane Plus (DP) und Chlorpyrifos. Zusätzlich zu neuen Beschränkungen werden in der Konsultation Meinungen zur Überarbeitung bestehender Kontrollen für Perfluoroctansulfonate (PFOS) und zur Bewertung der Auswirkungen jüngster EU-Änderungen an polybromierten Diphenylethern (PBDEs) eingeholt. Die Regierung beabsichtigt außerdem, Beiträge zu Bewertungsverfahren, zur Evidenzgenerierung und zur Einbindung von Interessengruppen für die Identifizierung zukünftiger POPs im Rahmen des Stockholmer Übereinkommens zu sammeln. Darüber hinaus werden die Befragten aufgefordert, Nachweise darüber vorzulegen, wie sich EU-Regulierungsaktualisierungen – die in Nordirland gelten – auf Großbritannien auswirken könnten und ob ähnliche Maßnahmen in England, Schottland und Wales übernommen werden sollten.
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