Am 18. März 2026 hat das Ministerium für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten (Defra) eine öffentliche Konsultation zu vorgeschlagenen Änderungen der Verordnung (EU) 2019/1021 über persistente organische Schadstoffe (POPs) eingeleitet, die im Recht Großbritanniens beibehalten wurde. Die Konsultation bittet um Stellungnahmen von Interessenträgern zu vorgeschlagenen Aktualisierungen von Anhang I, einschließlich der Aufnahme neuer Stoffe, die kürzlich im Rahmen des Stockholmer Übereinkommens über persistente organische Schadstoffe gelistet wurden und deren Herstellung, Verwendung und Inverkehrbringen in Großbritannien verboten wäre. Sie untersucht auch politische Optionen zur Umsetzung dieser Verpflichtungen, einschließlich der Festlegung spezifischer Verwendungsbeschränkungen und Grenzwerte für unbeabsichtigte Spurenverunreinigungen (UTCs). Die Vorschläge sind in einem Entwurf eines Statutory Instrument (SI) detailliert beschrieben, und die Befragten werden ermutigt, diesen zu prüfen und gleichzeitig Feedback zu geben. Die Konsultation fordert ferner Nachweise zu verwandten regulatorischen Entwicklungen in der EU an, einschließlich Änderungen bezüglich polybromierter Diphenylether (PBDEs) und deren potenziellen Auswirkungen auf den britischen Binnenmarkt, insbesondere im Rahmen des Windsor-Rahmens. Die Konsultation, die bis zum 13. Mai 2026 läuft, zielt darauf ab, eine evidenzbasierte Politikgestaltung zu unterstützen, um den Umwelt- und Gesundheitsschutz zu verbessern und gleichzeitig potenzielle Auswirkungen auf Unternehmen und die regulatorische Angleichung zu berücksichtigen.
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