Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat am 8. Mai 2026 einen Leitfaden veröffentlicht, in dem die Prioritäten bei der Durchsetzung der Vorschriften für nicht zugelassene elektronische Nikotinabgabesysteme (ENDS) und Nikotinbeutelprodukte dargelegt werden, die ohne Vorabzulassung vermarktet werden. Die Leitlinien unterstützen die übergeordnete Strategie FDAzur Bekämpfung illegaler Tabakprodukte und zur Verschärfung der Durchsetzungsmaßnahmen gegen unrechtmäßige Importe, gefälschte Produkte sowie Produkte, die die Anforderungen des „Premarket Tobacco Product Application“-Verfahrens (PMTA) nicht erfüllen. Im Rahmen dieser Strategie FDA die FDA , dass sie generell nicht beabsichtige, Durchsetzungsmaßnahmen gegen bestimmte nicht zugelassene ENDS und Nikotinbeutelprodukte vorrangig zu behandeln, sofern für diese PMTA-Anträge oder ergänzende PMTA-Anträge anhängig oder angenommen sind, die ausreichende wissenschaftliche Daten für eine Bewertung im Hinblick auf die öffentliche Gesundheit enthalten. Produkte mit Merkmalen, die als für Minderjährige ansprechend gelten, darunter Cartoon-Motive, spielzeugähnliche Designs oder eine getarnte Erscheinungsform als E-Zigarette, können jedoch weiterhin von Durchsetzungsmaßnahmen betroffen sein. Die Behörde identifizierte zudem weitere Risikofaktoren wie einen hohen Nikotingehalt, das Fehlen kindersicherer Verpackungen, Brandgefahren und erhebliche gesundheitsschädliche Ereignisse. Die FDA kündigte FDA Pläne an, eine öffentlich zugängliche Liste von Herstellern und Produkten zu erstellen, die unter die Ermessensrichtlinie der Behörde fallen. In den Leitlinien wird betont, dass die Aufnahme in diese Richtlinie nicht bedeutet, dass ein Produkt voraussichtlich eine Marktzulassung erhalten wird.