Am 9. April 2026 veröffentlichte der Wissenschaftliche Ausschuss für Verbrauchersicherheit (SCCS) das Protokoll der Arbeitsgruppensitzung zu kosmetischen Inhaltsstoffen, die in Luxemburg stattfand. Das hybride Treffen brachte Experten zusammen, um laufende wissenschaftliche Bewertungen, regulatorische Entwicklungen und Datenanforderungen im Zusammenhang mit kosmetischen Substanzen zu überprüfen. Während der Sitzung hob die Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU (DG GROW) zwei aktive Aufforderungen zur Dateneinreichung für Glyoxylsäure (verwendet in Haarglättungsmitteln) und Phytonadionepoxid (Vitamin-K-Antioxidans) hervor, deren Einreichungsfristen beide im Jahr 2026 näher rücken. Abhängig von den erhaltenen Daten können neue Mandate an den SCCS zur weiteren Bewertung erteilt werden. Es wurden auch Aktualisierungen zu Substanzen wie Titandioxid (Nano- und Nicht-Nano-Formen) und laufenden regulatorischen Diskussionen, einschließlich Branchenbeiträgen zu Prostaglandin-Analoga, bereitgestellt. Die Arbeitsgruppe überprüfte mehrere Meinungsentwürfe, darunter die zu Heliotropin und Acetophenon, während Verzögerungen bei Cresylmethoxycinnamat (UV-Filter) aufgrund ausstehender Daten festgestellt wurden. Die Finalisierungsbemühungen für Meinungen zu Cannabidiol (CBD), butyliertem Hydroxyanisol (BHA) und Microsilver BG, die voraussichtlich in Plenarsitzungen angenommen werden, wurden vorangetrieben.

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Europäische Kommission (EC); Wissenschaftlicher Ausschuss für Verbrauchersicherheit (SCCS); Phytonadionepoxid (Vitamin-K-Antioxidans); Cresylmethoxycinnamat (UV-Filter)