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„Bewusst zugesetzte PFAS“ bezieht sich auf Per- und Polyfluoralkylsubstanzen, die speziell als Inhaltsstoff in eine Produktformulierung aufgenommen werden, um einen bestimmten funktionalen Zweck zu erfüllen. Die FDA identifizierte 51 verschiedene PFAS, die bewusst als Inhaltsstoffe in 1.744 in den US verkauften Kosmetikproduktformulierungen zugesetzt wurden. Diese Inhaltsstoffe wurden aufgrund ihrer wasser- und ölabweisenden Eigenschaften, ihrer Haltbarkeit und ihrer Fähigkeit, die Textur zu verbessern, verschiedenen Kosmetik- und Körperpflegeprodukten zugesetzt.

Was zeigen Sicherheitsbewertungen?

Mit zunehmender behördlicher Aufmerksamkeit wird das Sicherheitsprofil dieser häufig verwendeten PFAS genauer untersucht. Basierend auf den verfügbaren toxikologischen Daten hat die FDA die 25 am häufigsten vorkommenden PFAS-Inhaltsstoffe in 3 Kategorien eingeteilt:

  • Geringes Sicherheitsrisiko

    Umfasst PTFE, Perfluorodecalin, HC Yellow No. 13, Perfluorhexan und Tetrafluorpropen, die derzeit unter typischen Anwendungsbedingungen als mit einem relativ geringeren Risiko verbunden gelten.

  • Potenzielles Sicherheitsrisiko

    Perfluorhexylethyl Triethoxysilane wurde als potenzielles Sicherheitsrisiko identifiziert, insbesondere bei höheren Anwendungskonzentrationen in Körperlotionen, was eine genauere Überwachung der Rezeptur erfordert.

  • Unzureichende Daten

    Die Mehrheit (19 von 25 wichtigen PFAS-Inhaltsstoffen) fällt in diese Kategorie, darunter Perfluorononyl Dimethicone und Trifluoroacetyl Tripeptide-2, wo die begrenzten Daten keine eindeutigen Sicherheitsaussagen zulassen.

Warum diese Unterscheidung für die Compliance wichtig ist

Regulierungsbehörden weltweit konzentrieren sich zunehmend auf „absichtlich hinzugefügte PFAS“, wenn sie Verbote, Beschränkungen und Berichtspflichten einführen, da diese bewusste Rezepturentscheidungen der Hersteller widerspiegeln und nicht eine Kontamination im Spurenbereich.

Weltweit und insbesondere in den US-Bundesstaaten wie Minnesota, Maine, New Mexico, Washington und Connecticut wurden Berichts- und Meldepflichten für absichtlich hinzugefügte PFAS in Produkten eingeführt, wodurch die Compliance-Verpflichtungen für Hersteller steigen.

Diese sich entwickelnde Landschaft signalisiert eine Verschiebung von der grundlegenden Offenlegung von Inhaltsstoffen hin zu einer tieferen Verantwortung für die Rezeptur. Von Marken wird nun erwartet, klar zu identifizieren, wo PFAS absichtlich verwendet werden, und sich auf eine zunehmende regulatorische Prüfung und Berichtspflichten vorzubereiten.

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