Am 11. Mai 2026 veröffentlichte die schwedische Chemikalienagentur (Kemikalieinspektionen) die Aufsicht 5/26: Aufsicht über Unterhaltungselektronik im Jahr 2025, in der die Ergebnisse ihres Inspektionsprojekts für in Schweden verkaufte Haushaltselektronikprodukte vorgestellt werden. Die Agentur untersuchte mehr als 200 Elektronikprodukte, darunter Kopfhörer, Lampen und Ladekabel, um die Einhaltung der EU-Chemikalien- und Produktsicherheitsvorschriften zu bewerten. Die Inspektion konzentrierte sich auf Stoffe, die unter der RoHS-Richtlinie, der REACH-Verordnung und der POPs-Verordnung eingeschränkt sind. Dem Bericht zufolge enthielten etwa 30 Prozent der geprüften Produkte verbotene Substanzen oberhalb der zulässigen regulatorischen Grenzwerte. Die am häufigsten identifizierte gefährliche Substanz war Blei, das üblicherweise in Lötzinn, Kabeln und elektronischen Bauteilen nachgewiesen wurde. Andere in übermäßigen Konzentrationen gefundene Substanzen umfassten Phthalate wie DEHP und DBP sowie kurzkettige chlorierte Paraffine (SCCPs), die mit Umweltpersistenz und potenziellen Gesundheitsrisiken verbunden sind. Die Agentur stellte fest, dass preiswerte Elektronikprodukte die höchste Rate an Nichteinhaltung aufwiesen. Die Inspektion ergab auch, dass mehr als 80 Prozent der nicht konformen Produkte CE-Kennzeichnungen trugen, obwohl sie die regulatorischen Anforderungen an die chemische Sicherheit nicht erfüllten. Die Kemikalieinspektionen betonte, dass Importeure und Händler eine erhebliche Verantwortung tragen, die Einhaltung der EU-Gesetzgebung durch die Umsetzung strengerer Lieferantenkontrollen und die Verbesserung des Wissens über anwendbare Chemikalienvorschriften sicherzustellen.
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