Das US-Gesundheitsministerium (HHS) hat über die Food and Drug Administration (FDA) in die Vereinheitlichte Agenda für Frühjahr 2025 eine vorgeschlagene Regulierungsinitiative zur Offenlegung von Duftstoffallergenen in der Kosmetikkennzeichnung aufgenommen. Der Vorschlag zielt darauf ab, die Anforderungen umzusetzen, die im Modernization of Cosmetics Regulation Act von 2022 (MoCRA) festgelegt wurden, der eine größere Transparenz bezüglich Duftstoffbestandteilen vorschreibt, die bei Verbrauchern allergische Reaktionen hervorrufen können. Gemäß der geplanten Regelung würde die FDA bestimmte Substanzen als Duftstoffallergene identifizieren und deren Offenlegung auf Kosmetikproduktetiketten vorschreiben. Die Initiative soll Verbrauchern, insbesondere solchen mit Duftstoffempfindlichkeiten oder -allergien, helfen, fundiertere Kaufentscheidungen zu treffen und das Risiko unerwünschter Reaktionen im Zusammenhang mit der Verwendung von Kosmetika zu verringern. Die regulatorische Maßnahme wird auf der Grundlage der Abschnitte 609(b), 602(b)(3) und 701(a) des Federal Food, Drug, and Cosmetic Act entwickelt. MoCRA forderte die Behörde auf, innerhalb von 18 Monaten nach Inkrafttreten des Gesetzes eine Bekanntmachung über die vorgeschlagene Regelsetzung (NPRM) zu erlassen, wodurch eine gesetzliche Frist bis zum 29. Juni 2024 festgelegt wurde. Gemäß der Vereinheitlichten Agenda für Frühjahr 2025 wird die Veröffentlichung des NPRM derzeit für Mai 2026 erwartet.