Chinas Kosmetikvorschriften: Was Marken im Jahr 2025 wissen müssen
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Der chinesische Kosmetikmarkt boomt, doch der Markteintritt erfordert mehr als nur ein großartiges Produkt – er verlangt die strikte Einhaltung sich ständig weiterentwickelnder Vorschriften. Als zweitgrößter Schönheitsmarkt der Welt verfeinert China kontinuierlich seinen regulatorischen Rahmen, um Verbrauchersicherheit, Produktqualität und Transparenz zu gewährleisten. Für Marken, die expandieren möchten, ist das Verständnis dieser Regeln unerlässlich.

Wichtigste regulatorische Säulen

Chinas Kosmetikvorschriften werden primär durch die Verordnung über die Überwachung und Verwaltung von Kosmetika (CSAR) geregelt, die 2021 in Kraft trat. Dieses Gesetz hat das regulatorische Umfeld durch folgende Maßnahmen neu definiert:

  • Klassifizierung von Kosmetika in allgemeine und spezielle Kategorien (z. B. Haarfärbemittel, Sonnenschutzmittel, Aufhellungsprodukte).
  • Vorgabe einer Produktregistrierung oder -meldung je nach Kategorie.
  • Forderung nach Sicherheitsbewertungen für Inhaltsstoffe und Endprodukte.
  • Durchsetzung von Kennzeichnungsstandards, um die Integrität der Etiketten zu wahren und irreführende Angaben zu verhindern.

Die National Medical Products Administration (NMPA) beaufsichtigt die Umsetzung, unterstützt durch die National Institutes for Food and Drug Control (NIFDC).

Regulatorische Updates 2025: Was gibt es Neues?

Stand November 2025 sind mehrere Aktualisierungen weiterhin aktiv und von großer Bedeutung für Marken, die in China einsteigen oder dort tätig sind:

  • Verpflichtende vollständige Sicherheitsbewertungsberichte: Seit dem 1. Mai 2025 müssen alle Kosmetikregistranten und -melder umfassende Sicherheitsbewertungsberichte einreichen, die den neuesten technischen Standards entsprechen. Diese Anforderung gilt fortlaufend sowohl für inländische als auch für importierte Produkte.
  • Öffentliche Konsultation zu neuen Testmethoden: Die Entwürfe des NIFDC für Testmethoden – einschließlich des „In-Vitro-Chromosomenaberrationstests an Säugetierzellen“ – werden weiterhin geprüft. Diese Methoden zielen darauf ab, Sicherheitsbewertungen zu modernisieren und Tierversuche zu reduzieren. Marken können sich noch bis Ende 2025 am Konsultationsprozess beteiligen.
  • 34 vorgeschlagene Kosmetikstandards: Diese Standards, die bis August 2025 für öffentliches Feedback offenstanden, umfassen die Sicherheit von Inhaltsstoffen, toxikologische Bewertungen und Produkttests. Zwar ist der Konsultationszeitraum abgelaufen, die schrittweise Umsetzung wird jedoch bis Anfang 2026 erwartet, weshalb es für Marken entscheidend ist, sich jetzt vorzubereiten.
  • Fokus auf Hochrisiko-Inhaltsstoffe: China verschärft die Kontrollen bei Substanzen wie PFAS und Formaldehyd. Marken sollten ihre Produkte proaktiv reformulieren und Inhaltsstofflisten überprüfen, um die Konformität mit bevorstehenden Verboten und Beschränkungen sicherzustellen.

Diese Aktualisierungen spiegeln das Bestreben Chinas wider, sich an internationale Normen anzugleichen und gleichzeitig die Interessen der heimischen Verbraucher zu schützen.

Was dies für Marken bedeutet

Für internationale und nationale Unternehmen ist die Botschaft klar: Die Einhaltung von Vorschriften ist ein dynamischer Prozess. Marken müssen:

  • Über regulatorische Änderungen stets informiert bleiben.
  • In eine aussagekräftige Sicherheits- und Testdokumentation investieren.
  • Mit lokalen Regulierungs- und Beratungsexperten zusammenarbeiten.
  • Sich auf längere Vorlaufzeiten bei der Produktregistrierung und Marktzuführung einstellen.

Fazit

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