Grenzwerte für Schwermetalle in Kosmetika weltweit – Eine Übersicht
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Schwermetalle kommen allgegenwärtig in unserer Umwelt vor. Schwermetallhaltige Inhaltsstoffe wie Thimerosal (Quecksilber) und Bleiacetat wurden in der Vergangenheit als Kosmetikbestandteile verwendet. Sie wurden auch als Reaktionskatalysatoren bei der chemischen Synthese und bei der Herstellung von Industrieausrüstungen, Behältern oder Verschlüssen eingesetzt.

Diese Schwermetalle können als Verunreinigungen (häufig als elementare Verunreinigungen bezeichnet) in kosmetischen Rohstoffen und/oder fertigen Kosmetikprodukten vorkommen. Health Canada räumt ein, dass Schwermetallverunreinigungen in Kosmetikprodukten aufgrund der Allgegenwart dieser Elemente unvermeidlich sind, jedoch überall dort entfernt werden sollten, wo es technisch machbar ist.  

Einige Elemente wie Eisen, Zink, Kobalt usw. sind in Spuren für den menschlichen Körper lebensnotwendig. Einige von ihnen sind relativ ungiftig, wie Silber, Indium usw. Im Gegensatz dazu sind einige Schwermetalle für den Körper nicht essenziell und stellen unabhängig vom Expositionsweg Gesundheitsgefahren dar. Aufgrund ihres Bioakkumulationspotenzials stellen sie auch Umweltgefahren dar. Unter den Schwermetallverunreinigungen sind Blei, Cadmium, Quecksilber, Arsen, Antimon und Nickel außergewöhnlich toxisch (karzinogen, fortpflanzungs-/entwicklungstoxisch und/oder sensibilisierend).

Daher müssen die Mengen dieser Schwermetalle im Interesse der Verbrauchersicherheit kontrolliert werden. Diese toxischen Metalle werden in Kosmetika von verschiedenen Regulierungsbehörden kontrolliert. Die folgende Tabelle zeigt die Grenzwerte für Schwermetalle in kosmetischen Fertigprodukten in den wichtigsten globalen Märkten.

Tabelle: Schwermetallgrenzwerte für Kosmetika in den wichtigsten globalen Märkten

SchwermetalleDeutschland (EU)GCCASEANThailandChinaIndien (BIS)*KanadaKoreaTaiwanUS FDA
Leiter2 ppm10 ppm20 ppm20 ppm10 ppm20 ppm10 ppm20 ppm10 ppm20 ppm (Farbstoffe)
10 ppm (Lippenpflegeprodukte)
Cadmium0,1 ppm3 ppm5 ppm3 ppm5 ppm-3 ppm5 ppm5 ppm-
Quecksilber0,1 ppm1 ppm1 ppm1 ppm1 ppm-1 ppm1 ppm1 ppm1 ppm (Farbstoffe)
Arsen0,5 ppm3 ppm5 ppm5 ppm2 ppm2 ppm3 ppm10 ppm3 ppm3 ppm (Farbstoffe)
Antimon0,5 ppm5 ppm----5 ppm10 ppm--
Nickel10 ppm------10 ppm--
*Grenzwerte für kosmetische Farbstoffe; GCC – Kooperationsrat der arabischen Staaten des Golfe; ASEAN – Verband südostasiatischer Nationen; BIS – Bureau of Indian Standards

 

Derzeit basieren die Schwermetallgrenzwerte in Kosmetika größtenteils auf Werten, die technisch vermieden werden könnten. Als Beispiel können wir die Grenzwerte des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und von Health Canada heranziehen.

Kurz gesagt müssen Kosmetikhersteller die Schwermetallgrenzwerte einhalten, um ihre globale Präsenz auszubauen. Für regulatorische Unterstützung im Bereich Kosmetik und einen reibungslosen globalen Marktzugang wenden Sie sich an Freyr.

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