Südkorea genehmigt die ersten physikalisch recycelten PET-Behälter für Lebensmittel und Getränke
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Südkorea hat einen Schritt in Richtung Klimaneutralität unternommen und erstmals PET-Behälter (Polyethylenterephthalat) aus recyceltem Kunststoff für Lebensmittel und Getränke zugelassen.

Die neue Richtlinie, die ab dem 17. Januar 2023 gilt, umfasst ausschließlich PET-Behälter, die einem physikalischen oder mechanischen Recyclingprozess unterzogen wurden und kein chemisches Recycling durchlaufen haben. Gemäß dem Gesetz zur Förderung von Ressourceneinsparung und Recycling (Recycling-Gesetz) hat das südkoreanische Umweltministerium (MoE) das Verpackungsmaterial in die folgenden vier (04) Kategorien eingeteilt:

  • Optimal recycelbar
  • Gut recycelbar
  • Normal recycelbar
  • Schwierig zu recyceln

Die südkoreanische Gesundheitsbehörde hat Materialien wie Polyvinylchlorid (PVC) und farbige PET-Flaschen verboten, da diese im Vergleich zu transparenten PET-Flaschen schwieriger zu recyceln sind.

Die Sicherheitsstandards für PET-Behälter für Lebensmittelverpackungen fallen unter das Lebensmittelhygienegesetz, das die Gesetze zur Lebensmittelsicherheit gemäß den Richtlinien des Ministeriums für Gesundheit und Wohlfahrt (MHW) sowie des Ministeriums für Lebens- und Arzneimittelsicherheit (MFDS) festlegt.

Was sind die Kriterien für die Sicherheitsprüfung?

Chemische Prozesse wie Erhitzen, Raffinieren und Polymerisieren werden eingesetzt, um Kunststoff für die Herstellung von Lebensmittelverpackungsmaterialien zu recyceln. Die offizielle Bekanntmachung zu PET enthält Leitlinien zu den Prüfkriterien, die den Recyclingprozess bestimmen. Die von Herstellern einzuhaltenden Vorschriften lauten:

  • Rohstoffe (PET-Flakes), die sich für die Herstellung von Rohstoffen für Lebensmittelbehälter eignen, müssen den vom MoE festgelegten Standards für recycelte Rohstoffe für Lebensmittelbehälter entsprechen.
  • Das primäre Ziel der Produktionsstätte besteht darin, in jeder Produktionsphase recycelte Rohstoffe in Lebensmittelqualität bereitzustellen und dabei die Betriebsbedingungen regelmäßig zu überprüfen.
  • Die Entfernung von Verunreinigung während des Aufbereitungsprozesses, die Abscheideleistung und andere Aspekte des Recyclingprozesses sollten den Verpackungs- und Spezifikationsstandards entsprechen. Zudem müssen Auflösung, Rückstände, Abscheideraten usw. den Sicherheitsstandards entsprechen.

Südkorea hat daher in den letzten Jahren im Hinblick auf Verpackungen für Lebensmittel und Getränke großen Wert darauf gelegt, seine lokalen Recyclingsysteme und -richtlinien zu verbessern. Das Land verabschiedete 2019 ein Recyclinggesetz und hat dieses seitdem kontinuierlich novelliert, Recycling-Etiketten und -Symbole aktualisiert und an die Marktstandards angepasst.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das MFDS die erforderlichen Sicherheitsvorschriften entwickelt hat, um sicherzustellen, dass physikalisch recycelte Rohstoffe sicher für die Herstellung neuer Lebensmittelbehälter verwendet werden können, im Einklang mit internationalen Trends; dies trägt wiederum dazu bei, die Recyclingbemühungen im Rahmen der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie Südkoreas auszuweiten.

Unternehmen, die Lebensmittelverpackungen aus physikalisch recycelten PET-Materialien herstellen möchten, müssen eine Genehmigung der MFDS beantragen. Erhalten Sie die neuesten Updates zu den Vorschriften für Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel in Südkorea, indem Sie Freyr folgen. Kontaktieren Sie unsere Regulatorik-Experten, um mehr zu erfahren!

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