Großbritannien führt Natashas Gesetz für Etiketten von verpackten Lebensmitteln ein
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Jedes Lebensmittel oder jede Zutat wie Nüsse, Meeresfrüchte, Erdnüsse, glutenhaltiges Getreede, Latex, Penicillin usw. kann beim Verzehr im menschlichen Körper Allergien auslösen. Untersuchungen zufolge sind im Allgemeinen etwa 2,5 % der Gesamtbevölkerung von Lebensmittelallergien betroffen.

Am 1. Oktober 2021 hat das Vereinigte Königreich ein neues Kennzeichnungsgesetz, „Natashas Gesetz“, erlassen. Dieses schreibt vor, dass alle Lebensmittelhändler auf jedem vor Ort hergestellten und für den Direktverkauf abgepackten Lebensmittel eine vollständige Zutatenliste und Allergenkennzeichnung angeben müssen. Dieses Gesetz ist nach Natasha Ednan-Laperouse benannt, einer Jugendlichen, die verstarb, nachdem sie ein abgepacktes Baguette mit Sesam gegessen hatte, für das zu diesem Zeitpunkt keine Allergenkennzeichnung erforderlich war. Nach diesem Vorfall beschloss die Regierung, strenge Gesetze zu erlassen, um Verbraucher vor dem Verzehr von Lebensmitteln mit allergenen Zutaten zu schützen.

Dem Gesetz zufolge muss das Etikett eines abgepackten Lebensmittels 14 Hauptallergene enthalten. Diese sind unten aufgeführt:

  • Sellerie
  • Glutenhaltiges Getreide – einschließlich Weizen (wie Dinkel und Khorasan), Roggen, Gerste und Hafer
  • Krebstiere – wie Garnelen, Krabben und Hummer
  • Eier
  • Fisch
  • Lupinen
  • Milch
  • Weichtiere – wie Muscheln und Austern
  • Senf
  • Schalenfrüchte – einschließlich Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Paranüsse, Cashewnüsse, Pekannüsse, Pistazien und Macadamianüsse
  • Erdnüsse
  • Sesamsamen
  • Sojabohnen
  • Schwefeldioxid und Sulphite (sofern deren Konzentration mehr als zehn Teile pro Million beträgt)

Was sind vorverpackte Lebensmittel?

Als vorverpackt gilt jedes Lebensmittel, das vor dem Verkauf in eine Verpackung abgefüllt wird. Gemäß den neuen Vorschriften müssen Lebensmittel, die für den direkten Verkauf vorverpackt wurden (PPDS), die folgenden Angaben auf der Verpackung aufweisen:

  • Name des Lebensmittels
  • Vollständige Zutatenliste, wobei allergene Zutaten besonders hervorgehoben werden müssen – entweder durch Fettdruck, eine kontrastierende Farbe oder durch Unterstreichen dieser Zutaten.

Die Kennzeichnung solcher abgepackten Lebensmittel muss den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, die für die Benennung des Lebensmittels und die Auflistung der Zutaten gelten.

„Natashas Gesetz“ trat im Oktober 2021 in Kraft und gab Unternehmen eine Übergangsfrist, um sich auf die neuen Regeln vorzubereiten. Letztendlich wird von diesem Gesetz erwartet, dass es mehr Einheitlichkeit in die Kennzeichnungsvorschriften für abgepackte Lebensmittel bringt und gleichzeitig verhindert, dass Endverbraucher Lebensmittel mit allergenen Zutaten zu sich nehmen.

Um die Einhaltung sicherzustellen, ist es von entscheidender Bedeutung, die Vorbereitung der Hersteller von abgepackten Lebensmitteln auf die neue Regelung zu bewerten. Wenden Sie sich an die Experten für Lebensmittelregulierung bei Freyr, um die neuesten Vorschriften einzuhalten.

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