Da die EUDR im Dezember 2026 in Kraft tritt, ist jetzt der ideale Zeitpunkt, um sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen bereit ist, diese neuen Standards einzuhalten.
Die EUDR zielt darauf ab, die Entwaldung zu bekämpfen, indem der Handel mit Rohstoffen reguliert wird, die mit Entwaldung und Waldschädigung in Verbindung stehen. Die Verordnung verlangt von Unternehmen die Durchführung einer Sorgfaltsprüfung, um sicherzustellen, dass ihre Lieferketten frei von Produkten sind, die mit Entwaldung in Verbindung stehen.
Wichtigste EUDR-Rohstoffe
Kakao und abgeleitete Produkte (z. B. Schokolade)
Kaffee und abgeleitete Produkte
Soja und daraus gewonnene Produkte (z. B. Sojabohnen, Sojaöl, Sojaprotein)
Ölpalme & abgeleitete Produkte (z. B. Palmöl, Palmkernöl)
Kautschuk und abgeleitete Produkte
Holz & daraus gewonnene Produkte (z. B. Schnittholz, Papier, Holzstoff, Pappe, Holzkisten)
Rinder und abgeleitete Produkte (z. B. Rindfleisch, Leder)
Wichtige Pflichten im Rahmen der EUDR
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Sorgfaltspflicht
Kosmetikunternehmen müssen verlässliche Sorgfaltspflichtsysteme einführen, um den Ursprung ihrer Rohstoffe zurückzuverfolgen und zu überprüfen. Dies umfasst Risikobewertungen, Minderungsmaßnahmen und die Berichterstattung über die Ergebnisse.
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Risikobewertung
Kosmetikunternehmen sind verpflichtet, das Risiko von Entwaldung in ihren Lieferketten zu bewerten und geeignete Maßnahmen zur Minimierung dieser Risiken zu ergreifen.
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Berichterstattung zur Einhaltung von Vorschriften
Die jährliche Berichterstattung an die Behörden über Sorgfaltspflichtaktivitäten und den Status der Einhaltung ist obligatorisch.
Wichtige Fristen
- 29. Juni 2023
- 30. Dez. 2026
- 30. Jun. 2027
- 2026–2028
Die EUDR ist in Kraft getreten.
Die EUDR tritt in Kraft. Ab diesem Datum müssen große und mittlere Unternehmen die neuen Sorgfalts- und Berichterstattungspflichten der Verordnung erfüllen.
Das Geltungsdatum für Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen.
Prüfzeitraum, in dem die Europäische Kommission (EK) die Umsetzung der EUDR und deren Auswirkungen bewertet und bei Bedarf Anpassungen vornimmt.
Wie kann Freyr helfen?
Bei Freyr sind wir auf regulatorische Compliance spezialisiert und bieten umfassende Dienstleistungen an, die Ihnen helfen, sich im komplexen Umfeld der EUDR zurechtzufinden. Unsere Dienstleistungen umfassen:
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Umsetzung der Sorgfaltspflicht
- Entwicklung und Einführung von Systemen zur Sorgfaltspflicht, um Risiken im Zusammenhang mit Entwaldung zu erkennen, zu bewerten und zu verringern.
- Bewerten Sie Lieferanten, um die EUDR-Compliance sicherzustellen.
- Rückverfolgung des Ursprungs von Rohstoffen, um sicherzustellen, dass sie nicht aus entwaldeten Gebieten stammen.
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Risikobewertung und -minderung
- Durchführung von Risikoanalysen zur Identifizierung von Risikogebieten und -lieferanten.
- Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Verringerung ermittelter Risiken.
- Zusammenarbeit mit Lieferanten zur Verbesserung der Verfahren.
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Berichterstattung zur Einhaltung von Vorschriften
- Pflegen Sie Dokumentationen und Aufzeichnungen, um die EUDR-Compliance nachzuweisen.
- Erstellung und Einreichung der erforderlichen Berichte bei Behörden unter Einhaltung der geltenden Vorschriften.
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Schulung und Support
- Bieten Sie Schulungen zu EUDR-Anforderungen und Sorgfaltspflichtverfahren an.
- Informieren Sie Lieferanten über EUDR-Compliance und bewährte Verfahren für eine nachhaltige Beschaffung.
Bereiten Sie Ihr Kosmetikunternehmen auf die kommenden EU-Verordnungen über entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR) vor und vermeiden Sie mögliche Störungen auf den EU-Märkten.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur EUDR
Wir sind hier, um Ihnen die benötigten Informationen schnell und effizient zur Verfügung zu stellen.
1. Was ist die EU-Verordnung über entwaldungsfreie Produkte (EUDR)?
Die EUDR ist eine neue Verordnung, die Unternehmen in der EU verpflichtet nachzuweisen, dass ihre Produkte, die bestimmte Rohstoffe enthalten, entwaldungsfrei sind. Sie tritt am 30. Dezember 2026 in Kraft.
2. Welche Rohstoffe sind von der EUDR betroffen?
Die Verordnung deckt Rohstoffe ab wie:
- Rinder und daraus hergestellte Produkte (z. B. Rindfleisch, Leder);
- Kakao und daraus hergestellte Produkte (z. B. Schokolade);
- Kaffee und daraus hergestellte Produkte;
- Ölpalmen und daraus hergestellte Produkte (z. B. Palmöl, Palmkernöl);
- Soja und daraus hergestellte Produkte (z. B. Sojabohnen, Sojaöl, Sojaprotein);
- Holz und daraus hergestellte Produkte (z. B. Schnittholz, Papier, Holzstoff, Karton, Holzkisten);
- Kautschuk und daraus hergestellte Produkte.
3. Was verlangt die EUDR von Unternehmen?
Unternehmen müssen seit Dezember 2020 eine Sorgfaltserklärung vorlegen, die ein vernachlässigbares Entwaldungsrisiko in ihrer Lieferkette belegt. Sie müssen zudem nachweisen, dass die Produkte gemäß den lokalen Landrechten und anderen Vorschriften legal angebaut wurden.
4. Wie wird die EUDR die Geschäftsprozesse verändern?
Die Einhaltung der EUDR erfordert erhebliche Änderungen der Geschäftsabläufe, einschließlich umfangreicher Datenerhebung und Lieferkettentransparenz. Unternehmen müssen beispielsweise Geodaten für jede landwirtschaftliche Parzelle bereitstellen, die zu Lieferungen beiträgt.
5. Welchemöglichen Auswirkungen gibt es auf die Preisgestaltung von Kaffee und Kakao?
Da ein großer Teil des Kaffees und Kakaos EU-Grenzen überschreitet, müssen für nicht konforme Sendungen andere Märkte gefunden werden, was möglicherweise zu erheblichen Preisnachlässen führt. Dies könnte sich negativ auf die Preise dieser Rohstoffe auswirken.
6. Welche Strafen drohen bei Nichteinhaltung der EUDR?
Ein Verstoß kann zur Beschlagnahme von Waren, Bußgeldern von bis zu 4 % des jährlichen EU-Umsatzes, zum Ausschluss vom Handel sowie zum Ausschluss von öffentlichen Aufträgen oder Fördermitteln führen.
7. Führt das UK eine ähnliche Verordnung ein?
Es wird erwartet, dass das Vereinigte Königreich seine eigene Version einführt, die als Vorschriften für waldgefährdende Rohstoffe bekannt ist. Obwohl sie nicht identisch ist, hilft die Einhaltung der EUDR den Unternehmen dabei, sich an das britische Gesetz zu halten.
8. Was sind die wichtigsten Fristen für die EUDR-Konformität?
Die Durchsetzung der EUDR beginnt am 30. Dezember 2026 für große und mittlere Unternehmen. Kleine und Kleinstunternehmen haben Zeit bis zum 30. Juni 2027. Alle Systeme und Daten sollten rechtzeitig vor diesen Daten vorhanden sein.
9. Wie werden die Einhaltung und Durchsetzung der EUDR überwacht?
Die Durchsetzungsbehörden führen Kontrollen, Audits und risikobasierte Inspektionen durch, um die Sorgfaltserklärungen zu überprüfen und sicherzustellen, dass Unternehmen die Anforderungen der Verordnung erfüllen.
10. Was sollten Unternehmen tun, um sich auf die EUDR-Einhaltung vorzubereiten?
Unternehmen sollten sofort damit beginnen, relevante Daten zu erheben, Risikobewertungen durchzuführen und Rückverfolgungssysteme einzurichten, um die Einhaltung der EUDR sicherzustellen.









