Am 8. Mai 2026 gab das Office of Environmental Health Hazard Assessment (OEHHA), das zur kalifornischen Umweltschutzbehörde gehört, seine Absicht bekannt, Hydrochlorothiazid, Voriconazol und Tacrolimus als Chemikalien in die Proposition 65 aufzunehmen, die dem Staat Kalifornien als krebserregend bekannt sind. Die Proposition 65 ist formell als „Safe Drinking Water and Toxic Enforcement Act of 1986“ bekannt. Die vorgeschlagene Maßnahme wird über den „Labor Code“-Listungsmechanismus durchgeführt, wonach OEHHA festgestellt hat, dass die Chemikalien die Kriterien für die Aufnahme erfüllen, basierend auf den krebserregenden Einstufungen der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC). OEHHA erklärte, dass der öffentliche Kommentierungsprozess darauf beschränkt ist, ob die IARC die Substanzen ausreichend als menschliche oder tierische Karzinogene identifiziert hat, und keine Neubewertung der von der IARC bewerteten zugrunde liegenden wissenschaftlichen Beweise zulässt. Die öffentliche Kommentierungsfrist begann am 8. Mai 2026 und endet am 8. Juni 2026. Bei Finalisierung würden die Chemikalien in die Proposition 65-Liste der in Kalifornien als krebserregend bekannten Substanzen aufgenommen.

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