Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat eine geplante Ausschreibung zur Entwicklung einer harmonisierten und zuverlässigen Risikobewertungsmethodik für Mikroplastik in aquatischen Umgebungen angekündigt. Diese Initiative fällt unter die Wasserrahmenrichtlinie, die Umweltqualitätsnormenrichtlinie und die Grundwasserrichtlinie, die die ECHA beauftragen, wissenschaftliche Berichte zur Stoffpriorisierung auf Beobachtungslisten zu veröffentlichen. Die Studie umfasst die Sammlung und Überprüfung wissenschaftlicher Daten, um EU-weite Risiken durch Mikroplastik zu bewerten, begründete Schwellenwerte zu entwickeln und aktuelle Empfehlungen zu Probenahme- und Analysemethoden zu berücksichtigen. Diese Methodik ist entscheidend, um zu bestimmen, ob Mikroplastik über den anfänglichen dreijährigen Überwachungszeitraum hinaus auf den Beobachtungslisten für Oberflächen- und Grundwasser verbleiben sollte. Der Vertrag mit einem Wert von 66.000 € ist unter Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen (CPV: 73000000) klassifiziert und hat eine maximale Laufzeit von 6 Monaten. Die Teilnahme steht in der EU registrierten Unternehmen und berechtigten Betreibern aus Drittländern im Rahmen spezifischer Vereinbarungen offen. Interessenbekundungen müssen bis zum 10. Juli 2026 elektronisch eingereicht werden, wobei das Verhandlungsverfahren voraussichtlich am 16. Juli 2026 beginnen wird.

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Europäische Kommission (EC); Europäische Chemikalienagentur (ECHA); Harmonisiert; Mikroplastik; Wasserrahmenrichtlinie; Umweltqualitätsnormenrichtlinie