Indonesiens nationale Behörde für die Überwachung von Arzneimitteln und Lebensmitteln (BPOM) hat offiziell die BPOM-Verordnung Nr. 11 von 2026 zu Lebensmittelverpackungen erlassen und damit einen aktualisierten Regelungsrahmen für die Sicherheit von Lebensmittelverpackungen für verarbeitete Lebensmittel eingeführt. Die Verordnung wurde am 23. Juni 2026 erlassen und am 30. Juni 2026 im Staatsanzeiger der Republik Indonesien (Nr. 433 von 2026) veröffentlicht. Die neue Verordnung ersetzt die BPOM-Verordnung Nr. 20 von 2019, die mit Inkrafttreten der neuen Anforderungen offiziell aufgehoben wurde. Die Aktualisierung zielt darauf ab, den Schutz der öffentlichen Gesundheit zu stärken und sicherzustellen, dass die von der Lebensmittelindustrie verwendeten Verpackungsmaterialien den aktuellen Sicherheitsstandards und der technologischen Entwicklung entsprechen. Die Verordnung gilt für alle Unternehmen, die an der Herstellung, dem Import und dem Vertrieb von verarbeiteten Lebensmitteln in Indonesien beteiligt sind. Durch die Einführung aktualisierter Anforderungen an die Verpackungssicherheit möchte die BPOM die behördliche Überwachung von Materialien mit Lebensmittelkontakt verbessern, den Branchenbeteiligten mehr Rechtssicherheit bieten und die dauerhafte Sicherheit der für Verbraucher erhältlichen Lebensmittel gewährleisten. In Indonesien tätige Lebensmittelunternehmen sollten die neuen Anforderungen prüfen und die Einhaltung der Vorschriften durch ihre Verpackungsmaterialien und Gegenstände mit Lebensmittelkontakt im Rahmen des aktualisierten Regelwerks bewerten.
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