Das ugandische nationale Normungsinstitut (UNBS) hat einen Normentwurf veröffentlicht, DUS 2590:2026 – Edible Avocado Oil – Specification, in dem Qualitäts-, Sicherheits-, Verpackungs- und Kennzeichnungsanforderungen für essbares Avokadoöl für den menschlichen Verzehr festgelegt werden. Der Entwurf wurde vom UNBS-technischen Ausschuss für Ölsamen, Fette und Öle (UNBS/TC 202) erarbeitet und vor einer möglichen Übernahme als ugandische Norm zur Stellungnahme für Interessengruppen freigegeben. 1. Produktklassifizierung: Der Normentwurf unterscheidet mehrere Kategorien von Avokadoöl, darunter natives, kaltgepresstes, raffiniertes und rohes Avokadoöl sowie Extra Virgin. 2. Anforderungen an Zusatzstoffe: Lebensmittelzusatzstoffe sind in nativem, kaltgepresstem Avokadoöl sowie Extra Virgin nicht zulässig. Raffiniertes Avokadoöl darf Lebensmittelzusatzstoffe und Aromen gemäß den geltenden Bestimmungen des Codex Alimentarius enthalten. 3. Qualitätsspezifikationen: Die Norm legt Anforderungen an die physikochemischen Eigenschaften fest, einschließlich Peroxidzahl, Säurezahl, Feuchtigkeits- und flüchtiger Stoffgehalt, relative Dichte, Verseifungszahl und Fettsäurezusammensetzung. 4. Kontaminationskontrollen: Der Entwurf enthält Grenzwerte für Schadstoffe wie Schwermetalle und schreibt die Einhaltung der geltenden Codex-Höchstgehalte für Pestizidrückstände vor. 5. Verpackung und Kennzeichnung: Avokadoöl muss in Lebensmittelverpackungen verpackt werden, die die Produktqualität schützen. Auf den Etiketten muss die jeweilige Kategorie des Avokadoöls angegeben sein, und sie müssen den allgemeinen Vorschriften für die Kennzeichnung vorverpackter Lebensmittel entsprechen.

Verbrauchernachrichten Region
Tags zu Verbraucher-News
Uganda, Normentwurf, essbares Avokadoöl