Am 1. Mai 2026 gab die US Environmental Protection Agency (EPA) bekannt, dass sie 15 industrielle und kommerzielle Verwendungen von 1,2-Dichlorethan (1,2-DCA, auch bekannt als Ethylendichlorid oder EDC) gemäß dem Toxic Substances Control Act (TSCA) regulieren wird, um US-Arbeitnehmer zu schützen. Die Entscheidung basiert auf der abschließenden Risikobewertung der Behörde, die ergab, dass 1,2-DCA in 15 von 20 Anwendungsbedingungen ein unvertretbares Risiko für Arbeitnehmer durch Einatmen und Hautkontakt darstellt. Für Verbraucher, die allgemeine Bevölkerung (einschließlich indigener und Subsistenzfischergemeinschaften) oder die Umwelt wurden keine unvertretbaren Risiken festgestellt. 1,2-DCA ist ein wichtiger Baustein für Polyvinylchlorid (PVC), das in Wasserinfrastrukturen, elektrischen Systemen, Baumaterialien, medizinischen Geräten und im Transportwesen weit verbreitet ist. Die bevorstehenden Arbeitsplatzvorschriften zielen darauf ab, Arbeitnehmer – einschließlich gefährdeter Gruppen wie schwangere Arbeitnehmerinnen und Frauen im gebärfähigen Alter – zu schützen und gleichzeitig die US-Fertigung und die PVC-Industrie zu unterstützen, die sich hauptsächlich entlang der Golfküste konzentriert.

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US Environmental Protection Agency (EPA); 1,2-Dichlorethan; Toxic Substances Control Act (TSCA)