Am 23. Juni 2026 veröffentlichte das Vietnam Standards and Quality Institute (TCVN) einen Bericht, der Bedenken hinsichtlich des Nachweises von Formamid, einer Chemikalie, die mit reproduktiver und endokriner Toxizität in Verbindung gebracht wird, in mehreren bekannten Babywindelprodukten, die in China verkauft werden, hervorhebt. Der Bericht verweist auf eine kürzlich durchgeführte Untersuchung, die durch Verbraucherbeschwerden über Hautreizungen, Rötungen und Wunden bei Säuglingen nach längerem Windelgebrauch ausgelöst wurde, wobei die Symptome nach einem Markenwechsel angeblich zurückgingen. Labortests mittels Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC-MS) identifizierten Formamid und andere potenziell schädliche Substanzen in Proben mehrerer Windelmarken, darunter Huggies, Beaba Baby und Babycare. Obwohl die Hersteller angaben, dass ihre Produkte den bestehenden chinesischen Vorschriften entsprechen, legten sie keine spezifischen Testberichte vor, die die Konformität belegen. Der Bericht weist darauf hin, dass Formamid von der Europäischen Union als reproduktionstoxischer Stoff der Kategorie 1B eingestuft und in China für die Verwendung in Kosmetika verboten ist. Ein biologisches Screening, das vom Shandong Provincial Public Health Clinical Center durchgeführt wurde, wies Formamid in Blut- und Urinproben von Kindern nach, die häufig Windeln verwendeten. Der Bericht empfiehlt eine Überarbeitung des chinesischen Windelstandards GB/T 28004.1-2021, um obligatorische Testanforderungen und Sicherheitsgrenzwerte für Formamid und andere gefährliche Substanzen einzuführen und so den Verbraucherschutz zu stärken.
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