Das vietnamesische Gesundheitsministerium (MOH) hat eine öffentliche Konsultation zum Entwurf der nationalen technischen Vorschrift QCVN 8-1:2026/BYT eingeleitet, die die geltende Vorschrift QCVN 8-1:2011/BYT über Höchstwerte für Mykotoxinbelastungen in Lebensmitteln ersetzen wird. Ziel der vorgeschlagenen Verordnung ist es, den vietnamesischen Lebensmittelsicherheitsrahmen im Einklang mit den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und internationalen Risikomanagementpraktiken zu aktualisieren und gleichzeitig den Verbraucherschutz vor schädlicher Mykotoxinaussetzung zu verbessern. Der Entwurf der QCVN 8-1:2026/BYT legt aktualisierte Höchstgehalte (MLs) für eine Reihe von Mykotoxinen fest, die in Lebensmitteln vorkommen können, darunter: 1. Aflatoxine (Aflatoxin B₁, B₂, G₁, G₂ und M₁) in Lebensmitteln wie Erdnüssen, Ölsamen, Getreide, Gewürzen und Milch. 2. Ochratoxin A in Produkten wie Kaffee, Wein, Traubensaft und auf Getreide basierenden Lebensmitteln. 3. Fumonisine und andere bedeutende Mykotoxine, die in verschiedenen Lebensmitteln vorkommen. 4. Verstärkter Schutz für Säuglinge und Kleinkinder Der Verordnungsentwurf führt strengere Grenzwerte für Lebensmittel ein, die für Säuglinge (unter 12 Monate) und Kleinkinder (12–36 Monate) bestimmt sind. Der Vorschlag spiegelt die erhöhte Anfälligkeit dieser Bevölkerungsgruppen gegenüber einer Mykotoxinaussetzung wider. Beispielsweise legt der Entwurf einen Höchstgehalt von 0,1 µg/kg (Trockensubstanzbasis) für Aflatoxin B₁ in verarbeiteten Getreidebeikost für Säuglinge und Kleinkinder fest, was eine besonders strenge Sicherheitsanforderung darstellt.

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