Der Gemeinsame FAO/WHO-Sachverständigenausschuss für Lebensmittelzusatzstoffe (JECFA) hat vor seiner 105. Sitzung, die für November 2027 in Rom geplant ist, einen weltweiten Aufruf zur Datenerhebung zu ausgewählten per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) gestartet. Interessengruppen haben bis zum 1. Dezember 2026 Zeit, toxikologische Daten, Daten zum Vorkommen, zur Exposition, analytische Daten und Daten zur Lebensmittelverarbeitung einzureichen, um die Bewertung von priorisierten PFAS-Verbindungen.
JECFA sucht Informationen zu Toxizität, Karzinogenität, Auswirkungen auf die Fortpflanzung und Entwicklung, humanepidemiologische Studien, PFAS-Werte in Lebens- und Futtermitteln, Übertragung von Futtermitteln auf Lebensmittel produzierende Tiere, analytische Nachweismethoden und Maßnahmen zur Kontaminationskontrolle. Die Bewertung wird sich aufgrund der derzeitigen Datenverfügbarkeit auf eine begrenzte Gruppe von PFAS konzentrieren, wobei erwartet wird, dass weitere PFAS in zukünftigen Sitzungen überprüft werden. Das Ergebnis könnte zukünftige internationale Empfehlungen zur Lebensmittelsicherheit, Codex-Diskussionen und regulatorische Ansätze zur PFAS-Kontamination in Lebens- und Futtermitteln beeinflussen.

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