Transformative Wege
Wie beschleunigte ANVISA-Verfahren Fristen und regulatorische Logik in Brasilien neu definieren
Die beschleunigten Verfahren von ANVISA sind längst kein reines regulatorisches Ziel mehr: Sie verändern bereits wichtige Bewertungs- und Entscheidungsprozesse. Diese Veränderung stützt sich auf die Harmonisierung in Brasilien und das regulatorische Reliance in Brasilien, wodurch sich die Art und Weise, wie die Behörde Einreichungen priorisiert, prüft und genehmigt, grundlegend wandelt.
Ein konkretes Beispiel ist die ANVISA-GMP-Anerkennung für Inspektionen durch qualifizierte ausländische Behörden. Dies vermeidet Doppelarbeit und spart Zeit für Regulierungsbehörden und Sponsoren.
Ebenso haben die Einführung des CTD-Formats in Brasilien und die Ausrichtung an den ICH-Leitlinien die Dossierprüfung vereinfacht – insbesondere für Produkte mit früheren Zulassungen im Ausland. Dieser Prozess ersetzt zwar nicht die technische Bewertung, ermöglicht es ANVISA jedoch, sich auf die spezifischen Aspekte des brasilianischen Marktes zu konzentrieren.
Darüber hinaus wurden beschleunigte ANVISA-Verfahren für innovative Produkte sowie Medikamente für seltene Krankheiten oder gesundheitliche Notfälle geschaffen. Die Resolution RDC 204/2017 sieht Sonderverfahren vor, die während der COVID-19-Pandemie sowie in den Bereichen Dengue-Fieber und Onkologie angewendet wurden.
Diese Entwicklung stellt die Gleichung neu auf: Regulatorische Agilität ist kein Privileg mehr, sondern das Ergebnis von Koordination, Planung und strategischer Bereitschaft.
Für Zulassungsinhaber (MAHs), Teams für regulatorische Angelegenheiten und Sponsoren ergeben sich neue Herausforderungen:
• Die verfügbaren Zugangswege verstehen.
• Bewerten, welche früheren Zulassungen oder Inspektionen unter ANVISA-Reliance-Modelle fallen können.
• Dossiers erstellen, die ANVISA-Zulassungsfristen und kritische Prüfpunkte antizipieren.
Die Auswirkungen gehen über die regulatorische Logik hinaus: Produkte, die traditionell 18 bis 24 Monate bis zur Zulassung benötigen würden, können nun im Medikamentenzulassungsprozess in Brasilien über Reliance-, Fast-Track- oder Anerkennungsmodelle schnellere und agilere Wege nutzen.
Obwohl die genauen Zeitrahmen variieren, deuten verschiedene regulatorische Foren und technische Diskussionen auf einen klaren Trend zu kürzeren Zyklen hin – insbesondere bei internationaler Zusammenarbeit und kombinierten Priorisierungskriterien.
Dies bedeutet engere Zeitfenster, um Marktanteile zu gewinnen, regionale Produkteinführungen abzustimmen und agil auf therapeutische Anforderungen zu reagieren.
In diesem Szenario kann ein Partner wie Freyr – der regulatorische Erwartungen in klare Einreichungsstrategien, Dossieranpassungen und funktionsübergreifende Planung übersetzen kann – den Unterschied ausmachen zwischen der Erfüllung von Anforderungen und der Marktführerschaft.
Die Transformation ist bereits im Gange. Unternehmen, die sich am schnellsten anpassen, werden als Erste die Vorteile eines reaktiveren und strategisch ausgerichteten regulatorischen Umfelds nutzen.
Bereit für die Beschleunigung?
In einem sich schnell entwickelnden regulatorischen Umfeld reicht Anpassung allein nicht aus – Voraussicht ist das, was einen Wettbewerbsvorteil sichert.
Wenn Sie eine neue Einreichung vorbereiten, Ihr Portfolio erweitern oder Ihre regulatorische Roadmap in Brasilien überdenken, lassen Sie uns gemeinsam die Möglichkeiten erkunden.
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