Risikobewertung für bestehende Chemikalien in den US
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Geändert durch den Frank R. Lautenberg Chemical Safety for the 21st Century Act verlangt der Toxic Substances Control Act (TSCA), dass die Umweltschutzbehörde der Vereinigten Staaten (EPA) die Sicherheit bestehender Chemikalien bewertet. Wie können Hersteller die Sicherheit bewerten? Hier ist ein schrittweiser Ansatz, den die EPA für den Prozess der chemischen Risikobewertung anwendet:

  • Priorisierung
  • Risikobewertung
  • Risikomanagement

Die folgende Grafik gibt einen Überblick über die Phasen der Chemikaliensicherheit:

Bildquelle

 

Priorisierung

Die Priorisierung ist der erste Schritt im Prozess der EPA zur Bewertung der Sicherheit bestehender Chemikalien. Es handelt sich um einen risikobasierten Screening-Prozess zur Einstufung chemischer Substanzen als Substanzen von hoher oder niedriger Priorität. Der TSCA verlangt von der EPA, bestimmte Faktoren wie Gefahrenexposition, Persistenz und Bioakkumulation zu berücksichtigen, um Chemikalien auf dem TSCA-Arbeitsplan von 2014 zu priorisieren. Wenn Substanzen mit hoher Priorität gefunden werden, leitet die EPA eine TSCA-Risikobewertung für die Substanz ein.

Substanzen mit niedriger Priorität werden derzeit aus dem Anwendungsbereich für weitere Bewertungen herausgenommen. Sie bietet eine öffentliche Bekanntmachung über das Gefahren- und/oder Expositionspotenzial der chemischen Substanz, das voraussichtlich gering oder nicht vorhanden ist. Sie gibt auch Einblick in chemische Substanzen, die keine zusätzliche Bewertung und kein Risikomanagement erfordern.

Risikobewertung

Die Risikobewertung ist der zweite Schritt im Prozess der EPA zur Bewertung der Sicherheit bestehender Chemikalien. Wenn die EPA eine Chemikalie als Substanz mit hoher Priorität einstuft, geht die Chemikalie sofort in die Phase der Risikobewertung über. In dieser Phase stellt die EPA fest, ob die Chemikalie ein unvertretbares Risiko für die menschliche Gesundheit oder die Umwelt darstellt. Der TSCA verbietet der EPA, nicht-risikobezogene Faktoren (wie Kosten oder Nutzen) während der Risikobewertung zu berücksichtigen. Dies schließt Risiken für Untergruppen wie Kinder und Arbeitnehmer ein, die möglicherweise größeren Risiken ausgesetzt sind als die Allgemeinbevölkerung. Der Prozess der Risikobewertung umfasst folgende Komponenten:

  • ein Dokument zum Anwendungsbereich mit Informationen zur Risikobewertung
  • Gefahren- und Expositionsbeurteilungen sowie Risikokarakterisierung
  • eine Risikofeststellung, die bestätigt, ob eine chemische Substanz ein unvertretbares Risiko für die Gesundheit oder die Umwelt darstellt

Risikomanagement

Das Risikomanagement ist der dritte Schritt im Prozess der EPA für bestehende Chemikalien. Wenn die EPA feststellt, dass das Vorhandensein der Chemikalie ein unvertretbares Risiko für die Gesundheit oder die Umwelt darstellt, wird die Chemikalie sofort in die Risikomanagementmaßnahme überführt. Während dieses Prozesses verfügt die EPA über zahlreiche Optionen für regulatorische Beschränkungen zur Risikominimierung, darunter Anforderungen an die Verwendung von Chemikalien in Produkten, Kennzeichnungspflichten, Verwendungsbeschränkungen sowie das Auslaufen oder Verbot der Verwendung der Chemikalie in Produkten. 

Daher müssen Unternehmen, die ihre auf Chemikalien basierenden Produkte in den US herstellen oder vermarkten möchten, den Prozess der Risikobewertung sorgfältig befolgen. Um eine kosteneffiziente Compliance zu erreichen, empfiehlt es sich, einen regionalen Regulatory-Partner für Chemikalien zu konsultieren. Bleiben Sie informiert. Bleiben Sie compliant.

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