Strategisches Artwork-Outsourcing – Ein Inhaber, eine Verantwortung
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Verpackungs-Artwork wurde traditionell als betriebliche Notwendigkeit angesehen – als etwas, das vor der Markteinführung eines Produkts präzise abgeschlossen werden muss.

Diese Sichtweise ändert sich rasant.

Heute befindet sich Verpackungs-Artwork an der Schnittstelle von regulatorischer Compliance, Produktion, Lieferkette und kommerziellen Abläufen. Jede Änderung an einem Etikett, einer Faltschachtel, einem Beipackzettel oder einer Versandeinheit kann sich auf Produktionspläne, behördliche Fristen, die Lagerverfügbarkeit und letztlich auf die Produktversorgung auswirken.

Dennoch verwalten viele Pharmaunternehmen ihr Artwork nach wie vor über fragmentierte interne Teams, die von mehreren Anbietern und nicht miteinander verbundenen Technologieplattformen unterstützt werden. Während dieses Modell in Zeiten kleinerer Produktportfolios und weniger komplexer Lieferketten möglicherweise funktionierte, stellt es zunehmend ein Hindernis für Agilität und operative Exzellenz dar.

Die Frage lautet nicht länger „Sollte Artwork ausgelagert werden?“

Die strategischere Frage lautet:

„Sollte das gesamte Artwork-Ökosystem – einschließlich der Technologie – von einem einzigen verantwortlichen Partner verwaltet werden?“

Für eine wachsende Zahl globaler Pharmaunternehmen lautet die Antwort Ja.

Artwork ist zu einer strategischen Geschäftsfunktion geworden

Artwork beschränkt sich nicht länger auf die Erstellung von Verpackungsdateien.

Eine moderne Artwork-Organisation ist für die Koordination Dutzender miteinander verknüpfter Aktivitäten verantwortlich, wie in der folgenden Grafik dargestellt.

Strategisches Artwork-Outsourcing – Ein Inhaber, eine Verantwortung

Die versteckten Kosten interner Artwork-Aktivitäten

Viele Pharmaunternehmen haben über Jahre hinweg interne Artwork-Organisationen aufgebaut. Diese Teams leisten oft hervorragende Arbeit, stehen jedoch auch vor strukturellen Herausforderungen, die mit dem Wachstum der Unternehmen deutlicher zutage treten.

Strategisches Artwork-Outsourcing – Ein Inhaber, eine Verantwortung

Organisationen nutzen häufig nur einen Bruchteil der Möglichkeiten, die sie erworben haben.

Warum führende Pharmaunternehmen zu End-to-End Managed Services wechseln

Immer mehr Pharmaunternehmen ersetzen fragmentierte Outsourcing-Modelle durch ein vollständig integriertes Betriebsmodell.

Anstatt einzelne Aktivitäten auszulagern, übertragen sie das gesamte Artwork-Ökosystem an einen einzigen strategischen Partner.

Dies umfasst:

Strategisches Artwork-Outsourcing – Ein Inhaber, eine Verantwortung

Statt mehrere Dienstleister zu steuern, arbeitet das Unternehmen mit einem verantwortlichen Partner zusammen, der für Qualität, Fristen, Governance und Technologie zuständig ist.

Das Resultat ist nicht nur betriebliche Effizienz, sondern eine deutlich höhere geschäftliche Agilität.

Der strategische Vorteil der Kombination von Services und Technologie

Eine der bedeutendsten Entwicklungen im Bereich des Artwork-Outsourcings ist das Zusammenwachsen von Managed Services und Technologie.

In der Vergangenheit wählten Unternehmen einen Anbieter für Software und einen weiteren für die operative Unterstützung. Dies mag flexibel erscheinen, führt jedoch häufig zu unnötiger Komplexität.

Treten Probleme im Workflow auf, verweisen Softwareanbieter auf operative Abläufe, während Dienstleister auf Systemeinschränkungen verweisen. Das Pharmaunternehmen gerät so in die Rolle des Koordinators zwischen zwei Zulieferern.

Ein einheitliches Modell beseitigt diese Schwierigkeit.

Wenn dieselbe Organisation sowohl das Artwork Management System als auch die Managed Services bereitstellt, ist die Verantwortlichkeit klar geregelt. Prozessverbesserungen führen unmittelbar zu optimierten Abläufen. Die operative Erfahrung fließt direkt in die technologische Entwicklung ein.

Die Automatisierung wird durch konkrete Geschäftsanforderungen vorangetrieben und nicht durch allgemeine Software-Roadmaps. Dies schafft einen kontinuierlichen Verbesserungskreislauf, bei dem sich die Technologie gemeinsam mit dem Betrieb weiterentwickelt.

Mehr als nur Kosteneinsparungen: Einen Wettbewerbsvorteil aufbauen

Die Führungsebene erkennt zunehmend, dass das Outsourcing von Artwork nicht allein nach dem Kriterium der Lohnkostensenkung bewertet werden sollte.

Der wahre Wert liegt darin, dass das Unternehmen schneller auf Veränderungen reagieren kann.

Ein integrierter Artwork-Partner versetzt Unternehmen in die Lage:

  • Regulatorische Umsetzungen zu beschleunigen
  • Schnellere Produktzulassungen und -markteinführungen zu unterstützen
  • Die Abläufe bei Nachfragespitzen zu skalieren
  • Globale Prozesse zu standardisieren
  • Die Qualität nach dem Prinzip „Right-First-Time“ zu verbessern
  • Das operative Risiko zu verringern
  • Die Einhaltung von Vorschriften zu verbessern
  • Die Transparenz durch KPIs in Echtzeit zu erhöhen
  • Die Zusammenarbeit zwischen internen Teams und externen Partnern zu verbessern

Vielleicht am wichtigsten ist, dass interne Teams ihren Fokus von der Verwaltung von Artwork-Transaktionen auf strategische Initiativen wie Portfolioexpansion, digitale Transformation, regulatorische Strategie und die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette verlegen können.

Artwork wird zu einer Funktion der Lieferkette

Verzögerungen beim Artwork betreffen schon lange nicht mehr nur die Artwork-Abteilung.

Sie beeinträchtigen Produktionspläne.

  • Die Bestandsverfügbarkeit.
  • Markteinführungen.
  • Umsatzrealisierung.
  • Den Patientenzugang.

Aus diesem Grund sollte das Artwork-Management als integranter Bestandteil der pharmazeutischen Lieferkette und nicht als isolierte kreative Funktion betrachtet werden.

Unternehmen, die weiterhin mit fragmentierten Artwork-Prozessen arbeiten, könnten Schwierigkeiten haben, mit der zunehmenden regulatorischen Komplexität, wachsenden Portfolios und expandierenden globalen Produktionsnetzwerken Schritt zu halten.

Diejenigen, die in integrierte Betriebsmodelle investieren, sind besser positioniert, um schnell und konsistent zu reagieren.

Worauf sollten Pharmaunternehmen bei einem Outsourcing-Partner achten?

Die Auswahl des richtigen Partners erfordert weit mehr als nur die Bewertung der kreativen Fähigkeiten.

Strategisches Artwork-Outsourcing – Ein Inhaber, eine Verantwortung

Vor allem sollten sie einen Partner wählen, der in der Lage ist, sowohl operative Exzellenz als auch digitale Transformation zu liefern.

Perspektive der Geschäftsführung 

Das Verpackungs-Artwork hat sich von einer reinen Kreativaufgabe zu einer kritischen operativen Funktion entwickelt. Wenn Portfolios wachsen und Lieferketten globaler werden, verursachen fragmentierte Artwork-Abläufe unnötige Kosten und Risiken. Die Zukunft liegt in integrierten Managed Services, die durch intelligente Technologie unterstützt werden. Dabei liefert derselbe Partner sowohl das AMS als auch den Betrieb und verwandelt die Technologie in einen Motor für Compliance, schnellere Markteinführungen und kontinuierliche Verbesserung.

jongliert Ihre Organisation noch mit mehreren Anbietern oder bewegen Sie sich bereits auf ein integriertes Modell zu? Uns würde interessieren, wie andere diese Transformation angehen.

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