Am 25. Mai 2026 treibt die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) einen REACH-Beschränkungsvorschlag für bestimmte Chrom(VI)-Oxide, Oxysäuren und Salze voran. Dies geschieht aufgrund der Besorgnis, dass das derzeitige Zulassungssystem gemäß REACH-Anhang XIV nicht mehr ausreicht, um Risiken für die menschliche Gesundheit zu kontrollieren. Die Initiative wurde auf Ersuchen der Europäischen Kommission gestartet, nachdem ein erheblicher Anstieg der Zulassungsanträge für Chrom(VI)-Substanzen die früheren Erwartungen übertroffen hatte. Der vorgeschlagene Beschränkungsumfang umfasst Chromtrioxid, aus Chromtrioxid gewonnene Säuren und deren Oligomere, mehrere in REACH-Anhang XIV gelistete Chrom(VI)-Substanzen sowie zusätzliche Substanzen, die zu einer bedauerlichen Substitution führen können, einschließlich Bariumchromat. Die ECHA erweiterte den Geltungsbereich des Vorschlags im Mai 2024 auf Ersuchen der Europäischen Kommission. In den Jahren 2023 und 2024 wurden mehrere Konsultationen im Rahmen von „Calls for Evidence“ durchgeführt, um Beiträge von Interessengruppen einzuholen. Der Vorschlag befindet sich derzeit in der Phase der „Meinungsbildung“, wobei die Konsultation zum Beschränkungsbericht gemäß Anhang XV vom 18. Juni bis zum 18. Dezember 2025 läuft. Die RAC- und SEAC-Ausschüsse der ECHA prüfen den Vorschlag, bevor die Europäische Kommission die Verabschiedung einer endgültigen Beschränkungsmaßnahme in Betracht zieht.
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