Umfassender Leitfaden zur IVDR-Leistungsbewertung und zu den Anforderungen an den Leistungsnachweis
16 Min. Lesezeit

Über den Autor

Dr. Radhika Ramachandran leitet das Global Regulatory Medical Writing Center of Excellence (CoE) bei Freyr Inc. und erstellt regulatorische Dokumentationen und Strategien für Medizinprodukte und In-vitro-Diagnostika (IVD) im Rahmen globaler regulatorischer Vorschriften. Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung in MedTech, klinischer Forschung und regulatorischer Strategie ist sie spezialisiert auf die Entwicklung und Überprüfung von wirkungsvollen regulatorischen Dokumenten, die globalen Standards, einschließlich EU MDR und EU IVDR, entsprechen. Sie bietet MedTech-Unternehmen strategische Beratung und maßgeschneiderte Lösungen für das regulatorische Schreiben an und unterstützt sie bei regulatorischen Einreichungen und der Lebenszyklusdokumentation. Dr. Radhika hat einen Doktortitel in Biotechnologie und ist eine zertifizierte medizinische Autorin mit Beiträgen zu über 1.500 regulatorischen Dokumenten. Ihr aktueller Schwerpunkt liegt auf der Nutzung von künstlicher Intelligenz und digitaler Gesundheit zur Transformation des regulatorischen medizinischen Schreibens.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Die Leistungsbewertung gemäß der EU-IVDR ist eine strukturierte wissenschaftliche Beurteilung, die nachweist, dass die analytische Leistung, die klinische Leistung und die wissenschaftliche Gültigkeit eines IVD gemeinsam dessen beabsichtigten Zweck und die Einhaltung der Grundsätzen für die Sicherheit und Leistung unterstützen.

Nicht alle IVD erfordern das gleiche Maß an Leistungsstudien. Die IVDR schreibt vor, dass die Nachweise zur analytischen und klinischen Leistung dem beabsichtigten Zweck und der Risikoklasse des Produkts entsprechen müssen.

Das Dokument MDCG 2025-5 Q&A klärt Definitionen, Arten von IVDR-Leistungsstudien, Kriterien für die Anwendbarkeit, Rollen der Prüfer und regulatorische Anforderungen.

Die Leistungsbewertung gemäß der IVDR ist eine Verpflichtung über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Die Evidenz muss gepflegt und bei der Weiterentwicklung der klinischen Praxis aktualisiert werden.