Übersicht zur IEC 62304

Die IEC 62304, offiziell bekannt als „Software-Lebenszyklusprozesse für Medizinproduktesoftware“, ist ein weltweit anerkannter Standard, der die Lebenszykluskriterien für die Entwicklung von Software im Bereich der Medizinprodukte festlegt. Dieser Standard spielt eine entscheidende Rolle dabei, zu gewährleisten, dass Software für Medizinprodukte nach höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards entworfen, entwickelt, getestet und gepflegt wird.

Die IEC 62304 gilt für Software, die ein integraler Bestandteil eines Medizinprodukts ist oder für die Entwicklung von Medizinproduktesoftware vorgesehen ist. Dies kann Software umfassen, die zur Steuerung, Überwachung, Datenverarbeitung und Patientenverwaltung von Medizinprodukten eingesetzt wird.

Geltungsbereich der IEC 62304 für Medizinproduktesoftware

Hersteller von Medizinprodukten, die Software enthalten, müssen die Einhaltung der IEC 62304 als Teil des regulatorischen Zulassungsprozesses nachweisen. Die Einhaltung kann durch die Implementierung der Standardprozesse und die Dokumentation des Nachweises der Erfüllung ihrer Anforderungen erreicht werden.

Freyrs IEC 62304 Kerndienstleistungen

  • Dokumentenprüfung

    Eine Bewertung der gesamten Dokumentation, die Vollständigkeit, Klarheit und Einhaltung der regulatorischen Anforderungen gewährleistet. Sie umfasst eine Überprüfung der Struktur, Organisation und Relevanz der Dokumentation (wie z. B. Risikomanagementakte, Softwarebeschreibung usw.).

  • Softwarebeschreibung

    Eine prägnante Übersicht über den Zweck, die Funktionalität und die beabsichtigte Verwendung der Software, die mit dem Medizinprodukt verbunden ist, und bildet die Grundlage für das Verständnis ihrer Rolle im Gerätesystem.

  • Risikomanagementakte

    Dokumentation, die die Identifizierung, Bewertung und Minderung potenzieller Risiken im Zusammenhang mit der Software detailliert beschreibt. Sie umfasst eine umfassende Analyse von Gefahren und die Implementierung von Risikokontrollmaßnahmen.

  • Software-Anforderungsspezifikation

    Detaillierte Dokumentation, die die funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen der Software darlegt. Sie dient als Blaupause für die Softwareentwicklung und liefert klare Richtlinien für das erwartete Verhalten und die Leistung. Zum Beispiel: Risikomanagementakte, Software-Designspezifikation, System- und Softwarearchitektur-Designübersicht, Softwaretests.

  • System- und Softwarearchitektur-Design

    Eine umfassende Beschreibung der Gesamtarchitektur des Geräts und seiner Softwarekomponenten. Dies umfasst die Beziehungen zwischen verschiedenen Modulen, Schnittstellen und den Datenfluss innerhalb des Systems.

  • Software-Designspezifikation

    Ausführliche Dokumentation, die die Entwurfsprinzipien, Datenstrukturen, Algorithmen und Schnittstellen der Software beschreibt. Sie dient Softwareentwicklern als Leitfaden zur Umsetzung der beabsichtigten Funktionalität.

  • Praktiken für Softwareentwicklung, Konfiguration und Wartung

    Dokumentation, die die Prozesse und Praktiken darlegt, die während der Softwareentwicklung, des Konfigurationsmanagements und der Wartung angewendet werden. Sie umfasst Verfahren für die Codeentwicklung, Versionskontrolle und den fortlaufenden Support.

  • Softwaretests als Teil der Verifizierung und Validierung

    Eine umfassende Übersicht über die angewendeten Testmethoden zur Verifizierung und Validierung der Software. Dies umfasst Komponententests, Integrationstests, Systemtests und Validierungstests, um sicherzustellen, dass die Software die beabsichtigten Anforderungen erfüllt.

  • Software-Versionshistorie

    Eine Aufzeichnung der chronologischen Entwicklung der Software, einschließlich Versionsaktualisierungen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen. Sie bietet eine historische Perspektive auf die Entwicklung der Software.

  • Unerledigte Software-Anomalien

    Dokumentation, die alle offenen Probleme, Anomalien oder Mängel innerhalb der Software hervorhebt, die noch nicht vollständig behoben wurden. Sie enthält eine Erklärung der Auswirkungen und potenzieller Abhilfemaßnahmen.

Beratung zur Medizinprodukteregulierung – Bewährte Expertise

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Übersicht zur Leistungsbewertung für Medizinprodukte

  • Umfassende Regulierungsstrategie für SaMDs.
  • Unterstützung im Bereich Regulierung und Marktbeobachtung.
  • Produktklassifizierungs- und Registrierungsdienste für SaMDs.
  • Regulatorische Unterstützung für SaMD-Produktentwicklungsdokumente.
  • Beratungsdienstleistungen für klinische Bewertungsstudien von SaMD.
  • Änderungsmanagement nach der Zulassung.
  • Lokale Vertretungsdienstleistung.
  • Erfolgreiche Zulassungsanträge für verschiedene Klassen von SaMDs.
  • Engagiertes und erfahrenes Personal zur Bereitstellung regulatorischer Unterstützung für Medizinprodukte und IVD.
  • Pünktliche Einreichung von Leistungen.
  • Zugang zu lokalen Niederlassungen, um den Herausforderungen der Behörden- und sprachspezifischen Anforderungen gerecht zu werden.
  • Unterstützung durch einen lokalen oder gesetzlichen Vertreter mit einem kosteneffizienten Modell.
  • Management regulatorischer Ressourcen / Unterstützung bei der Personalaufstockung.