Für globale Pharma- und Biotech-Unternehmen geht es beim Markteintritt in Japan nicht nur darum, eine Produktzulassung zu erhalten – es geht vor allem darum, während des gesamten Lebenszyklus die Vorschriften einzuhalten. Regulatorischer Erfolg in Japan erfordert einen Lifecycle-Ansatz, der über die erstmalige Registrierung hinausgeht und die sich ändernden Anforderungen vor und nach der Zulassung abdeckt.
Eines der wichtigsten Elemente nach der Zulassung ist die Importlizenz. Selbst nach der PMDA-Zulassung kann ein Produkt ohne entsprechende Importlizenzen und Lagerverträge nicht kommerziell vertrieben werden. Die Bewältigung dieses Prozesses erfordert fundierte Kenntnisse der japanischen Logistikvorschriften, der Dokumentationsanforderungen und der Koordination mit dem Designated Marketing Authorization Holder (DMAH).
Über die Importbereitschaft hinaus ist das Change-Management nach der Zulassung eine weitere wichtige Säule. Ob es sich um eine Änderung des Herstellungsstandorts, eine Produktvariante oder eine Sicherheitsaktualisierung handelt – diese Änderungen müssen gemäß den strengen Fristen der PMDA nachverfolgt, bewertet und eingereicht werden. Bei Nichteinhaltung kann sich die Marktverfügbarkeit verzögern oder es können Nachprüfungen ausgelöst werden.
Hier wird eine gut strukturierte DMAH-Partnerschaft unverzichtbar. Ein qualifizierter DMAH fungiert nicht nur als rechtlicher Vertreter, sondern dient als Ihr lokales Compliance-Rückgrat. Er sorgt dafür, dass Sie die sich ändernden regulatorischen Erwartungen erfüllen, übernimmt Einreichungen für Änderungen nach der Zulassung, verwaltet Sicherheitsaktualisierungen und sichert die rechtliche Präsenz Ihres Produkts in Japan.
Bei Freyr unterstützen wir Sponsoren durch ein echtes End-to-End-Regulierungs-Lebenszyklusmodell – von der ersten Dossiererstellung und -einreichung (einschließlich eCTD- und M1-Bereitschaft) über die Bearbeitung von Importlizenzen bis hin zur langfristigen Unterstützung nach der Zulassung im Rahmen unseres robusten DMAH-Frameworks.