Die US Environmental Protection Agency (EPA) hat eine wegweisende, koordinierte Maßnahme zur Bekämpfung der Mikroplastik-Kontamination angekündigt, einer der dringendsten und wachsenden Herausforderungen für die öffentliche Gesundheit der Amerikaner. Diese Maßnahme ist Teil einer breiteren Bundesbemühung, die auf die Agenda „Make America Healthy Again“ (MAHA) abgestimmt ist, und stellt einen der umfassendsten Schritte dar, die bisher zur Bewertung neuer Umweltrisiken für die Gesundheit unternommen wurden. Zum ersten Mal hat die EPA Mikroplastik und Pharmazeutika als prioritäre Schadstoffgruppen in ihren Entwurf der Sechsten Liste der potenziellen Schadstoffe (CCL 6) aufgenommen, neben PFAS, Desinfektionsnebenprodukten sowie mehreren Chemikalien und Mikroben. Die Liste führt nicht sofort Vorschriften ein, dient aber als wichtiges wissenschaftliches und politisches Instrument zur Steuerung von Überwachung, Forschung und zukünftigen regulatorischen Entscheidungen im Rahmen des Safe Drinking Water Act. Parallel dazu hat das Gesundheitsministerium eine Forschungsinitiative im Wert von 144 Millionen US-Dollar gestartet, um die gesundheitlichen Auswirkungen von Mikroplastik zu untersuchen und Methoden zur Messung und Reduzierung der Exposition zu entwickeln. EPA-Beamte betonten, dass dieser Schritt auf die wachsende Besorgnis der Öffentlichkeit reagiert und darauf abzielt, eine stärkere wissenschaftliche Grundlage für den Schutz der Wasserqualität im ganzen Land zu schaffen. Es wird erwartet, dass die Initiative das Verständnis für Kontaminationsrisiken verbessert und langfristige regulatorische Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit in den gesamten US unterstützt.

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Environmental Protection Agency (EPA); Mikroplastik-Kontamination; Make America Healthy Again (MAHA); Umweltrisiken; Liste der potenziellen Schadstoffe (CCL 6)