Am 24. März 2026 veröffentlichte die US Environmental Protection Agency (EPA) einen Vorschlag im Rahmen des Toxic Substances Control Act (TSCA), um bestimmte Fristen für die Einhaltung der Vorschriften in den endgültigen Risikomanagementregeln für Perchlorethylen (PCE) und Tetrachlorkohlenstoff (CTC) zu verlängern, während die Behörde die Vorschriften weiter überarbeitet, um sicherzustellen, dass sie praktikabel, durchsetzbar und schützend für die menschliche Gesundheit und die Umwelt sind. Die EPA bestätigte, dass die zugrunde liegende Feststellung, dass beide Chemikalien ein unzumutbares Risiko darstellen, unverändert bleibt und der Vorschlag bestehende Arbeitnehmer- oder Umweltschutzmaßnahmen nicht schwächt. Stattdessen konzentriert er sich auf die Anpassung der Umsetzungsfristen, insbesondere für die Anforderungen des Workplace Chemical Protection Program, die für nicht-föderale Einrichtungen gelten, die PCE und CTC verwenden. Die überarbeiteten Fristen sollen die Compliance-Zeitpläne zwischen Bundesbehörden und Unternehmen des Privatsektors angleichen und so konsistente regulatorische Erwartungen bei allen Beteiligten gewährleisten. Perchlorethylen (PCE) wird hauptsächlich als Lösungsmittel bei der Metallentfettung und in bestimmten Herstellungsprozessen verwendet, während Tetrachlorkohlenstoff (CTC) als industrieller Ausgangsstoff bei der Herstellung von Kältemitteln und anderen chlorierten Chemikalien eingesetzt wird. Die EPA erklärte, dass einige ursprüngliche Fristen von den Interessengruppen als „nicht praktikabel“ angesehen wurden, da sie zu einer überstürzten oder unvollständigen Einhaltung führen könnten, und dass überarbeitete Zeitpläne die ordnungsgemäße Umsetzung von Sicherheitskontrollen unterstützen werden.