Chemische Produkte werden in verschiedenen Bereichen der Biowissenschaftsbranche eingesetzt. Dazu gehören unter anderem der Pharma- und der Kosmetiksektor. Auch die Nachfrage nach Chemikalien im Gesundheits- und Pharmasektor ist aufgrund der COVID-19-Pandemie erheblich gestiegen.
Basierend auf der Infografik des American Chemistry Council (ACC), die den Beitrag von Chemikalien zu Reinigungsprodukten und medizinischer Ausrüstung erklärt, tragen Chemikalien bei:
- 75 % – in Reinigungsmitteln wie Desinfektionsmitteln, Handdesinfektionsmitteln und Waschmitteln
- 27 % – in medizinischer Ausrüstung wie Einwegkitteln, N95-Gesichtsmasken und Diagnosegeräten
- 25 % – in medizinischen Verbrauchsmaterialien wie Einwegkitteln, Schutzbrillen, Schläuchen und chirurgischen Instrumenten.
Dies zeigt deutlich die hohe Nachfrage nach Chemikalien in der Industrie. Mit der steigenden Nachfrage müssen Chemiehersteller bewährte Verfahren befolgen, sowohl aus regulatorischer als auch aus operativer Sicht, wie zum Beispiel:
Einhaltung der dynamischen Vorschriften
Eine der größten Herausforderungen für Chemiehersteller ist die Einhaltung und Beachtung der dynamischen Vorschriften und deren Durchsetzung während der aktuellen Krise. Sie müssen die Komplexität der Qualitätsdokumentation über verschiedene Verfahren hinweg für eine End-to-End-Konformität bewältigen.
Verwaltung von Fertigungs- und Betriebsdaten
Angesichts der hohen Nachfrage und schwieriger Betriebsszenarien müssen Chemiehersteller ein hohes Maß an Produktivität aufrechterhalten. Durch das effiziente Management von Fertigungs- und Betriebsdaten können Chemiehersteller sicherstellen, dass sie erfolgreich auf die Bedürfnisse und Anforderungen verschiedener Akteure in ihrer Wertschöpfungskette eingehen.
Minimierung der Rezepturkosten zur Schaffung neuer Effizienzen
Die Verfügbarkeit von Rohstoffen für Chemieunternehmen wird durch Faktoren wie Saisonalität, Einkaufskosten, Wartungsbeschränkungen usw. beeinflusst. In einem solchen Szenario müssen Chemiehersteller sicherstellen, dass sie die richtigen Materialien mit den erforderlichen Spezifikationen beschaffen, um die Formulierungsstandards einzuhalten.
Rückrufe und Qualitätsaudits
Ein strenges Qualitätsmanagement und detaillierte Produktinformationen sind unerlässlich, um die Standards der Gesundheitsbehörden einzuhalten. Chemiehersteller müssen Daten aus operativen Prozessen präzise erfassen und auf mögliche Produktrückrufe vorbereitet sein. Zudem müssen sie Rückverfolgbarkeitsdaten unternehmensweit integrieren, mit Zugang für verschiedene Akteure wie Lieferanten und Kunden während des Qualitätsaudit-Prozesses.
Durch die Befolgung der oben genannten Praktiken können Hersteller ein Produktivitätsniveau erreichen, das Innovationen vorantreibt und Differenzierung schafft. Hersteller tappen zudem oft in Fallen, wenn sie Kostensenkungsmaßnahmen umsetzen, die die operative Produktivität negativ beeinflussen können. Um diese grundlegenden Fallstricke zu vermeiden und Regelkonformität zu erreichen, ist der einzige Weg, einen Experten für Chemikalienregulierung zu konsultieren. Bleiben Sie informiert. Bleiben Sie regelkonform.