Am 26. März 2026 hat die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) eine öffentliche Konsultation zu dem von ihrem Ausschuss für sozioökonomische Analyse (SEAC) vorgelegten Stellungnahmeentwurf bezüglich der vorgeschlagenen Beschränkung von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) im Rahmen der REACH eingeleitet. Im Rahmen der Konsultation sind Interessengruppen aufgefordert, Stellungnahmen zu den sozioökonomischen Auswirkungen, sektorspezifischen Erwägungen und der Durchführbarkeit einer Beschränkung der Herstellung, des Inverkehrbringens und der Verwendung von PFAS in verschiedenen Anwendungsbereichen abzugeben, darunter Textilien, Lebensmittelkontaktmaterialien, Kosmetika, Medizinprodukte und Elektronik. Dies folgt auf frühere Bewertungsarbeiten des Ausschusses für Risikobewertung (RAC) ECHAund die laufende Bewertung von Beschränkungsoptionen, die von mehreren Member States vorgelegt wurden. Die vorgeschlagene Beschränkung zielt darauf ab, den Risiken durch PFAS zu begegnen, bei denen es sich um persistente Chemikalien handelt, die mit Umweltverschmutzung und potenziellen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit in Verbindung gebracht werden. Die Konsultationsfrist läuft bis zum 25. Mai 2026, und die eingegangenen Rückmeldungen werden vom SEAC bei der Fertigstellung seiner Stellungnahme herangezogen, bevor die Europäische Kommission und Member States eine regulatorische Entscheidung treffen.
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